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Caesar's Aufnahmestudio

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Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Fulvia Cardew am Di 27 Mai - 20:07:37

Hier befindet sich das Aufnahmestudio von Caesar Flickerman
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Mi 28 Mai - 21:09:35

14. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
Vormittag
Caesar Flickerman

Ich bin einer der seltenen Menschen, die beim ersten Weckerklingeln schon aufstehen. Es kommt nur ganz selten vor, dass ich noch etwas liegen bleibe und die Augen wieder schließe. Zwar bin ich nicht sofort hellwach und brauche auch erstmal mein Morgengetränk, aber spätestens beim Zähneputzen bin ich bester Laune.
Den Tag beginne ich meistens summend, während ich mich umziehe. Wenn ich soweit bin, fahre ich zur Arbeit und trinke dort erst einmal einen Kaffee, bevor es richtig los geht.
Heute sieht es nicht anders aus und auch wenn das Muster stets gleich ist, so liebe ich meine Arbeit. Jeder Tag bringt Abwechslung und stellt mich zufrieden.
Heute hat man mir nämlich beispielsweise die Aufgabe überlassen, das Bildmaterial der Siegerinterviews von gestern durch zu gehen -welches uns heute digital zugeschickt wurde- bevor dieses ausgestrahlt werden kann. Normalerweise bevorzuge ich Gesellschaft bei meiner Arbeit, aber der Kollege, der diese Aufgabe mit mir erledigen sollte, ist ausgefallen und zwischendurch ein bisschen alleine arbeiten, wird nicht schaden. Insgeheim bin ich sehr neugierig darüber, wie sich einige Sieger gegeben haben. Die Nachricht, dass Brutus freiwillig in die Arena geht, ist bei mir natürlich mittlerweile angekommen und es hat mich mehr als nur gefreut. Es hat mich fast mit Stolz erfüllt, das zu hören. Schon damals bei unserem ersten Interview hatte ich auf ihn getippt. Er hat einfach diese natürliche Ausstrahlung von Macht und Stärke. Das bringe gelegentlich immer wieder zur Sprache, weil es so ein gutes Gefühl ist, recht gehabt zu haben. Dass ihn schon ein Haufen Leute als Sieger gesehen hatten, ignoriere ich dabei gekonnt.
Ich gehe die Distrikte einer nach den anderen durch. Anfangs bin ich noch ganz gut gelaunt und lache bei der ein oder anderen Bemerkung, aber je mehr ich sehe, desto mehr legt sich meine gute Laune. Es fängt schon in Distrikt 5 an, als ein älterer Sieger an Snow adressiert sagt, er solle „zur Hölle fahren.“ Und es wird schlimmer. Während ich in 7 mehr Probleme erwartet hätte, übertrifft 9 sie alle. Oder genauer: Esther Grace tut das mit ihrer aggressiven Art. In einer nächsten Aufnahme des Distrikts sehe ich die Reporter mit Helmen herumlaufen. Unter normalen Umständen hätte ich bei den Anblick wahrscheinlich geschmunzelt, aber leider kenne ich den Grund für ihre Helme. Ob sie denen wohl den Friedenswächtern streitig gemacht haben? Woher hatten sie sonst so schnell diese Helme? Die Frage lenkt mich nur kurz von meinem Entsetzen ab, denn der Film läuft schon weiter. Das würden wir definitiv nicht ausstrahlen.
Die weiteren Distrikte sind eher friedlicher, aber die Unruhe nagt immer noch an mir.
Ich denke gerade, ich bin durch, als ich noch eine angehängte Videodatei bemerke, die von heute morgen ist. Sie zeigt Dr. Kieran Arelius, den verschollenen Sieger. Ich blinzele verwirrt. Seit wann ist der denn wieder aufgetaucht? Ich sollte mir nicht einbilden, dass ich irgendetwas weiß von den Dingen, die hier vorgehen. Er war in den Palastkerkern?
Ich bin einerseits verärgert darüber, nichts gewusst zu haben, andererseits kann ich das natürlich verstehen.

Ich seufze. Selbst mir vergeht bei den Aufnahmen das Lachen. Die Hälfte der Aufnahmen würden wir nicht zeigen, aber andererseits... Vielleicht fällt es gar nicht auf, wenn wir wenige Sieger weglassen. Interessiert sich überhaupt jemand für die äußeren Distrikte? Ja, beantworte ich mir die Frage. Wenn ihr Lieblingssieger dort lebt, dann schon.
Wissen sie denn nicht, dass sie sich mit diesem Verhalten ihr eigenes Grab schaufeln? Vor laufender Kamera bleibt das nicht ungesehen. Wir geben ihnen doch die Chance,  bei uns Kapitolern ein gutes Bild zu hinterlassen und sich bei uns einzuschmeicheln, aber sie werfen all die guten Absichten über Bord. Sie schaden sich damit doch nur selbst. Wollen sie in der Arena denn keine Unterstützung? Jetzt bin ich mehr als froh, die Aufnahmen alleine angesehen zu haben.
Ich muss den Präsidenten kontaktieren. Dieses Verhalten könnte Schwierigkeiten bringen. Nein, das wird es ganz bestimmt.

tbc: Snows Privatgemächer
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am So 15 Jun - 17:49:26

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:30 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

(cf=Straßen des Kapitols)

Wir sind vor etwa zehn Minuten eingetroffen und ich habe Finnick sofort in die Maske geschickt, während ich selbst noch ein wenig gepudert wurde. Finnick sah vorher natürlich schon unverschämt gut aus, aber ein bisschen nachhelfen hat noch niemanden geschadet.
Finnick sitzt jetzt auf dem Stuhl neben meinen. Ich schaue zu meinen Kollegen und Erik nickt mir zu. Ich stehe auf und gucke auf die Uhr.
"12 Sekunden und wir sind Live", sagt Erik, als errate er meine Gedanken, und ich nicke. Dann lächele ich in die Kamera und warte, bis das rote Licht angeht.

Ich begrüße die Zuschauer erst einmal und komme ohne große Umwege zum Thema. "Lasst uns Finnick Odair begrüßen, Sieger der 65. Hungerspiele!", sage ich schließlich und mache eine ausladende Bewegung zu Finnick. Die Kamera folgt meiner Bewegung.
Ich setze mich den grünen Plüschstuhl und rede auch schon weiter. "Gerade noch hat er mir anvertraut, dass er sich freut, wieder hier sein zu können. Da kann man doch nicht die Gelegenheit verpassen, dem Volk Hallo zu sagen, nicht wahr Finnick?", lache ich.
"Sag mal, wie fühlst du dich eigentlich, wenn du an das Jubel-Jubiläum denkst? Ist es nicht eine wunderbare Gelegenheit?" Kurz lasse ich etwas in meinem Blick aufblitzen. Ich weiß, dass die Kamera auf Finnick gerichtet ist, deshalb verdunklere ich meinen Blick. Aber er ist schließlich nicht dumm und weiß, was er im Fernsehen sagen kann und was nicht. Deshalb findet mein breites Lächeln auch schnell den Weg zurück auf mein Gesicht.

"Wenn du an die Zeit deiner ersten Arena denkst - was würdest du sagen, hat sich alles positiv verändert?", möchte ich nun von ihm wissen.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am So 15 Jun - 18:42:50

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:30 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"12 Sekunden und wir sind Live."
Ganz schnell holt Finnick tief Luft und setzt sich sein beliebtes Siegerlächeln ins Gesicht. Normalerweise müsste man denken, er wäre aufgeregt. Schließlich ist man nicht jeden Tag live in ganz Panem zu sehen und muss unangenehme Fragen beantworten, auf die man nur lügen kann. Aber trotzdem geht es Finnick ganz gut.
Er hat sich mittlerweile an dieser Sache mit der Öffentlichkeit und den Reportern gewöhnt. Er weiß, wie er die Leute um den Finger wickeln kann. Meistens ist das sogar leichter als gedacht. Sein Aussehen ist ihm da eine sehr große Hilfe.

"Lasst uns Finnick Odair begrüßen, Sieger der 65. Hungerspiele!"
Bei der Erwähnung seines Namens wird Finnicks Lächeln automatisch breiter. Er weiß, dass die Kamera nun auf ihn gerichtet ist. "Vielen Dank, Caesar!"
"Gerade noch hat er mir anvertraut, dass er sich freut, wieder hier sein zu können. Da kann man doch nicht die Gelegenheit verpassen, dem Volk Hallo zu sagen, nicht wahr Finnick?"
"Ganz meine Meinung. Ich genieße die Zeit im Kapitol jedes Mal aufs Neue. Man trifft immer auf sehr interessante Menschen."

Diese ziemlich gelogenen Ausdrücke hat Finnick sich schon vorher überlegt. Sowas wollen die Kapitoler sicher hören, sie sind wahnsinnig stolz und manchmal auch sehr leichtgläubig.
Aber leider belässt Caesar es nicht bei solchen einfachen Fragen.  
"Sag mal, wie fühlst du dich eigentlich, wenn du an das Jubel-Jubiläum denkst? Ist es nicht eine wunderbare Gelegenheit?"
Finnick bemerkt, wie Caesar ihn eindringlich ansieht. Schon klar... bloß nicht die Wahrheit sagen! Gut, dass Finnick in der Hinsicht ein sehr geübter Lügner ist.

"Natürlich ist es das! Ich hätte niemals gedacht, dass ich nochmal die Möglichkeit bekomme, die Ehre des Sieges zu erlangen. Ich kann es kaum erwarten, meinen Distrikt und meine Familie mit Stolz zu erfüllen. Das ist ein großartiges Gefühl und ich werde alles dafür tun, den Sieg mit nach Hause zu tragen."
Seine Augen sind direkt in die Kamera gerichtet, während er weiterhin breit und überzeugend lächelt. Jetzt bloß nicht an Annie denken! Finnick bemüht sich darum, nur an das zu denken, was die Kapitoler hören wollen. Was Snow hören will. Den Gedanken an Annie vertreibt er schnell wieder. Er wird sich später erlauben, darüber nachzudenken, dass sie das bestimmt auch mit ansieht.

"Wenn du an die Zeit deiner ersten Arena denkst - was würdest du sagen, hat sich alles positiv verändert?"
Diesmal muss Finnick kurz lachen. Natürlich nicht wirklich, aber er tut zumindest so. Denn wieder schleicht sich Annies Gesicht in seine Gedanken. Das Beste, was ihm passiert ist, war natürlich sie. Aber er lacht und konzentriert sich, um sie schnellstmöglichst aus seinen Gedanken zu bekommen.  
"Das ist eine sehr schöne Frage, Caesar. Seit meinem Sieg sind nun zehn Jahre vergangen, ich war damals noch ein junger Teenager. Heute bin ich viel selbstbewusster. Ich bin viel sportlicher und stolzer, wenn ich das mal so sagen darf. Außerdem war ich seitdem viel öfters im Kapitol und habe hier so viele wertvolle Erfahrungen  gemacht, die ich niemals vergessen werde und auch nicht missen möchte. Seit meinem Sieg und dem Kontakt mit dem Kapitol ist mein Leben als Sieger besser als jemals zuvor."

Finnick nickt noch überzeugend in die Kamera. Er hat das Gefühl, dass er das gar nich so schlecht macht. Auch wenn er sich, aufgrund dieser Lügen, echt dreckig fühlt. Er würde am liebsten ins Snows Gesicht spucken, anstatt sein Schoßhündchen zu spielen. Aber das geht nicht. Noch nicht jedenfalls.
Naja, er lächelt einfach weiterhin schön brav und wartet auf weitere Fragen. Danach wird er dringend duschen gehen müssen.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am So 15 Jun - 19:55:46

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:30 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"Vielen Dank, Caesar!", bedankt Finnick sich für die Einladung.
"Gerade noch hat er mir anvertraut, dass er sich freut, wieder hier sein zu können", erwidere ich darauf. "Da kann man doch nicht die Gelegenheit verpassen, dem Volk Hallo zu sagen, nicht wahr Finnick?"
"Ganz meine Meinung", stimmt er mir zu. "Ich genieße die Zeit im Kapitol jedes Mal aufs Neue. Man trifft immer auf sehr interessante Menschen."
Ich lache. "Interessante Menschen?" Und sofort danach sage ich: "Das passt zum Kapitol. Interessant, individuell und einzigartig. Das Herz und der Mittelpunkt des Landes!"

Seine Antwort auf meine nächste Frage gefällt mir sehr gut. Ja, er weiß, wie er sich benehmen muss. Mir gefällt diese ausgelassene Stimmung. Er kann den fröhlichen Jungen, dem der Ruhm zugeflogen kommt, so gut spielen.
"Natürlich ist es das! Ich hätte niemals gedacht, dass ich nochmal die Möglichkeit bekomme, die Ehre des Sieges zu erlangen. Ich kann es kaum erwarten, meinen Distrikt und meine Familie mit Stolz zu erfüllen. Das ist ein großartiges Gefühl und ich werde alles dafür tun, den Sieg mit nach Hause zu tragen." Er lässt mich breit grinsen und ich nicke zufrieden.
"Dann meldest du dich also freiwillig?", hake ich nach, denn ich möchte die frohe Kunde direkt aus seinem Mund hören.

Mit Finnick kann man sehr schöne Interviews führen. Das wird mir wieder bewusst, als er mir ein Kompliment für meine nächste Frage macht und sofort darauf eingeht.
"Das ist eine sehr schöne Frage, Caesar", schmeichelt er und ich bedanke mich. "Seit meinem Sieg sind nun zehn Jahre vergangen, ich war damals noch ein junger Teenager", fährt er fort und ich muss an damals denken. Schon mit so jungen Jahren hat er die Aufmerksamkeit der Damen geweckt. "Heute bin ich viel selbstbewusster. Ich bin viel sportlicher und stolzer, wenn ich das mal so sagen darf. Außerdem war ich seitdem viel öfters im Kapitol und habe hier so viele wertvolle Erfahrungen  gemacht, die ich niemals vergessen werde und auch nicht missen möchte."
"Das hast du sehr schön gesagt, Finnick!", sage ich gerührt und lege meine linke Hand auf die Brust. "Ich glaube, ich spreche im Namen von ganz Panem, wenn ich sage, froh zu sein, dass du damals gewonnen hast. Du hast uns alle sehr bereichert."
"Seit meinem Sieg und dem Kontakt mit dem Kapitol ist mein Leben als Sieger besser als jemals zuvor", bestätigt er und sein ich merke, wie Elvira sich an ihr Klemmbrett klammert. Sie ist ihm ganz verfallen. Das bringt mich zum Schmunzeln.

Aber ich wende mich sofort wieder an Finnick.
"Was gefällt dir am meisten am Kapitol? Sind es die eindrucksvollen Gebäude oder beeindrucken dich die 'interessanten Menschen' mehr?", lächele ich und fühle mich richtig in Fahrt.
"Dieser Kontrast zwischen dem Kapitol und Distrikt 4 ist doch sicherlich enorm. Daheim ist es bestimmt viel ruhiger, während im Kapitol die Aufregung herrscht und jeder Tag eine neue Möglichkeitet bietet. Hier stehen einen viel mehr Türen offen!"

"Wie schätzt du deine Chancen momentan ein?", frage ich ihn. "Vergiss nicht, dass die diesjährigen Tribute allesamt kampferfahren sind. Dieses Mal zu gewinnen wird sehr viel schwerer sein als vor zehn Jahren."
Diese Tatsache sticht mich immer noch ein bisschen. Ich will meine Sieger nicht abgeben. Sie bereichern uns alle. Ja, das tun sie allesamt. Aber dieses Jubel-Jubiläum ist zugleich einfach hinreißend und der Präsident hat sich mit dieser Idee mal wieder selbst übertroffen. Selbst übertroffen, ich kann es nur wiederholen.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am So 15 Jun - 20:59:39

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:30 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

Caesar lacht kurz und fragt sofort: "Interessante Menschen? Das passt zum Kapitol. Interessant, individuell und einzigartig. Das Herz und der Mittelpunkt des Landes!"
Finnick lächelt auch breit, er weiß, dass seine Grübchen dadurch besonders gut zur Geltung kommen und er weiß, dass viele Damen diese Grübchen als "bezaubernd" bezeichnen würden.
"Da stimme ich dir komplett zu! Nichts ist so einzigartig und individuell wie unser geliebtes Kapitol. Der Ausdruck "das Herz des Landes" gefällt mir besonders gut."
Wenn es nur endlich aufhören würde zu schlagen, fügt er in Gedanken hinzu.

"Dann meldest du dich also freiwillig?", hakt Caesar nach.
Finnick seufzt innerlich. Er wusste es! Caesar will es eben direkt wissen. Das Problem ist nur, wenn Finnick das jetzt sagt, wird es erstens ganz offiziell und zweitens werden es Annie und seine Familie auf diesem Weg erfahren. Aber was bleibt ihm anderes übrig? Er ist ein beliebter Karriero im Kapitol. Natürlich muss er sich freiwillig melden!
"Aber natürlich werde ich das tun! So eine grandiose Chance und diese Ehre lasse ich mir doch nicht entgehen. Es wird Zeit, dass mein Distrikt wieder einen Sieger hervorbringt."

 
"Das hast du sehr schön gesagt, Finnick!", sagt Caesar auf Finnicks Bemerkung hin, bezüglich seines Siegerlebens. Dann legt er seine linke Hand auf seine Brust. Der gute Caesar... immer gleich so theatralisch
"Ich glaube, ich spreche im Namen von ganz Panem, wenn ich sage, froh zu sein, dass du damals gewonnen hast. Du hast uns alle sehr bereichert."
"Vielen Dank für das Kompliment. Hätte ich damals nicht gewonnen, würde mir heute sehr viel fehlen."
Sein Leben zum Beispiel, denkt er bitter. Aber er wettet, dass das Kapitol viel zu blöd ist, um diese Bemerkung auf diese Weise zu interpretieren. Er hat schon recht früh gelernt, dass solche Kommentare nur bei Leuten ankommen, die die Hungerspiele nicht feiern. Bei seinen Aufträgen hat er ständig sowas erwähnt, aber niemand hat den tieferen Sinn dahinter verstanden. Naja, vielleicht waren sie ihm einfach zu sehr verfallen, um auf seine Worte zu achten...

"Was gefällt dir am meisten am Kapitol? Sind es die eindrucksvollen Gebäude oder beeindrucken dich die 'interessanten Menschen' mehr?"
Finnick seufzt gespielt. "Wow, das ist eine schwierige Frage. Ich kann mich gar nicht richtig entscheiden. Ich liebe sowohl die Gebäude, als auch die interessanten Menschen und sogar das Essen gefällt mir hier sehr gut. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl die interessanten Menschen nehmen. Ihr Geschmack für Mode ist einfach einzigartig und unvergleichbar."
Oh ja.. er braucht dann dringend eine Dusche. Obwohl, er hat gar nicht wirklich gelogen. Die Mode ist einzigartig und unvergleichbar. Er hat nur das Wort "hässlich" weggelassen.

"Dieser Kontrast zwischen dem Kapitol und Distrikt 4 ist doch sicherlich enorm. Daheim ist es bestimmt viel ruhiger, während im Kapitol die Aufregung herrscht und jeder Tag eine neue Möglichkeitet bietet. Hier stehen einen viel mehr Türen offen!"
"Oh ja, auch da hast du - wie immer - Recht. Wie gesagt: ich liebe das Kapitol und ich halte mich wahnsinnig gerne hier auf, aber Distrikt vier ist nun mal meine Heimat. Ich bin dort aufgewachsen und möchte es auch auf keinen Fall missen. Bitte, Caesar, frag´ mich nicht, wo ich lieber bin. Denn das wäre so, als würdest du eine Mutter fragen, welches ihr Lieblingskind ist."
Er kann sich gerade sehr gut vorstellen, wie einige Damen vor dem Fernseher seufzen und ihm verfallen. Allein schon diese Assistentin mit dem Klemmbrett hinter der Kamera starrt ihn die ganze Zeit verträumt an.
Er wünschte, es wäre anders, denn das Problem ist, dass Annie ihn in dem Moment nicht seufzend ansieht und dabei breit lächelt.

"Wie schätzt du deine Chancen momentan ein?", fragt Caesar weiter. "Vergiss nicht, dass die diesjährigen Tribute allesamt kampferfahren sind. Dieses Mal zu gewinnen wird sehr viel schwerer sein als vor zehn Jahren."
Ach... schon wieder die Arena. Na gut, jetzt muss er da durch. Das ist wenigstens eine großartige Idee, um Sponsoren anzulocken.
"Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis, Caesar. Auch vor zehn Jahren fand ich es recht schwer. Schließlich war ich einer der jüngsten Tribute. Und ich habe es trotzdem geschafft, mit der großzügigen Hilfe des Kapitols und meiner treuen Sponsoren. Ich weiß, dass ich es mit ihrer Hilfe nochmal schaffen kann! Natürlich sind auch die anderen Sieger sehr erfahren und ich habe großen Respekt vor ihrer Stärke, aber auch ich bin nicht zu unterschätzen. Ich habe mich weiter entwickelt, ich bin stärker und klüger geworden. Außerdem habe ich den richtigen Ehrgeiz. Also, um deine Frage ganz einfach zu beantworten: Ich schätze meine Chancen sehr gut ein!"
Als kleiner Zusatz zwinkert Finnick in die Kameras und lächelt weiterhin schön breit. Er ist sich sicher, bereits ein paar reiche Damen an der Angel zu haben.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am So 15 Jun - 23:07:53

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:30 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"Da stimme ich dir komplett zu! Nichts ist so einzigartig und individuell wie unser geliebtes Kapitol. Der Ausdruck "das Herz des Landes" gefällt mir besonders gut", merkt er an und ich lache.
"Der Ausdruck schwirrte gerade spontan in meinem Kopf herum, aber ich glaube, den merke ich mir. Er ist einfach zu passend!"

"Aber natürlich werde ich das tun! So eine grandiose Chance und diese Ehre lasse ich mir doch nicht entgehen. Es wird Zeit, dass mein Distrikt wieder einen Sieger hervorbringt", bestätigt Finnick, dass er sich freiwillig melden wird.
"Das sind ja wirklich erfreuliche Neuigkeiten!", rufe ich aus. "Ich sehe immer gerne Freiwillige. Sie bestätigen mich jedes Mal aufs Neue, wie sehr die Spiele uns alle zusammenbringen." Ich habe das Gefühl, dass ich das ganz gut mache. Und immerhin erzähle ich keine Lügenmärchen. Die Spiele bringen uns zusammen. Aus jedem Distrikt kommen zwei Kinder ins Kapitol und das ganze Land fiebert mit. Das macht Panem nun einmal aus. Panem et circenses.

"Vielen Dank für das Kompliment", erwidert Finnick - höflich wie er ist. "Hätte ich damals nicht gewonnen, würde mir heute sehr viel fehlen." Oh ja, das würde es. Und nicht nur der Ruhm, in dem er sich sonnt. "Natürlich würde es das! Gar nicht auszumahlen, wie langweilig dein Leben dann wäre!" Ich erwähne nicht, dass er keins hätte, denn das würde das rundum positives Bild wieder zerstören. Nein, die meisten werden diese Anspielung eh nicht verstehen. "Und wir wollen es und auch gar nicht vorstellen!", strahle ich.

"Wow, das ist eine schwierige Frage", bemerkt Finnick und überlegt kurz. Die Frage, was ihm am Kampitol am meisten gefällt, ist wirklich schwer, das gebe ich zu. "Ich kann mich gar nicht richtig entscheiden", sagt er schließlich. "Ich liebe sowohl die Gebäude, als auch die interessanten Menschen und sogar das Essen gefällt mir hier sehr gut." Oh ja, das Essen ist vorzüglich. Von allem gibt es nur das Beste. "Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl die interessanten Menschen nehmen. Ihr Geschmack für Mode ist einfach einzigartig und unvergleichbar."
"Da kann ich dir nur zustimmen. Auch wenn mein Modegeschmack bekanntlich recht missraten ist." Ich lache. "Mein modisches Bewusstsein gleich dem eines Fischs, der jedoch auch sehr schöne Schuppen haben kann. Aber selbst ich merke, wenn jemand besonders umwerfend aussieht."

"Oh ja, auch da hast du - wie immer - Recht." Ich lasse meine Zähne freudig aufblitzen, ohne etwas darauf zu erwidern. "Wie gesagt: ich liebe das Kapitol und ich halte mich wahnsinnig gerne hier auf, aber Distrikt vier ist nun mal meine Heimat. Ich bin dort aufgewachsen und möchte es auch auf keinen Fall missen. Bitte, Caesar, frag´ mich nicht, wo ich lieber bin. Denn das wäre so, als würdest du eine Mutter fragen, welches ihr Lieblingskind ist."
Ich bin gerührt. "Das", sage ich und nicke dabei leicht mit meinem Kopf, "ist ein sehr schöner Vergleich. Natürlich - es war unverschämt von mir, dich so zu drängen, zumal das Kapitol ja dein zweites Zuhause ist." Ich blicke ihn an. Dieser Junge versteht es, ein Publikum mitzureißen. Es ist einfach schön, wie er mit den Herzen der Damen spielen kann und sie ihm verfallen. Mit diesem Charme wird man geboren.

Ich komme wieder auf die Spiele zu sprechen und Finnicks Ton wird etwas vertraulicher. "Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis, Caesar. Auch vor zehn Jahren fand ich es recht schwer. Schließlich war ich einer der jüngsten Tribute. Und ich habe es trotzdem geschafft, mit der großzügigen Hilfe des Kapitols und meiner treuen Sponsoren." Ah, diese Karte spielt er also aus. Das lässt mich schmunzeln. "Ich weiß, dass ich es mit ihrer Hilfe nochmal schaffen kann! Natürlich sind auch die anderen Sieger sehr erfahren und ich habe großen Respekt vor ihrer Stärke, aber auch ich bin nicht zu unterschätzen. Ich habe mich weiter entwickelt, ich bin stärker und klüger geworden. Außerdem habe ich den richtigen Ehrgeiz." Er hat diese Art an sich, mit der er sich bei jedem einschmeichelt und nie beleidigt. Eine sehr kluge Strategie, denn so holt er sich keine Feinde, höchstens Neider. "Also, um deine Frage ganz einfach zu beantworten: Ich schätze meine Chancen sehr gut ein!", beendet er seine kleine Rede und flirtert mit der Kamera.
Ich nicke. "Ja, das sehe ich genauso. Natürlich kann man jetzt noch keinen Gewinner küren, aber du stehst auf jeden Fall jetzt schon bei den Favoriten, das kann ich dir versichern."

"Die Herzen der Frauen liegen dir zu Füßen - wie fühlst du dich da?", frage ich in dem Wissen eine unmögliche Frage gestellt zu haben. Aber es passt gerade so gut zum Thema.

"Hast du noch Zeit für ein paar Fragen oder musst du so langsam los?" Ich schaue ihn neugierig an. Es wäre zu schade, ihn jetzt schon gehen zu lassen.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Mo 16 Jun - 14:44:00

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:45 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

Finnick nickt nur höflich, als Caesar weiterhin darüber spricht, wie toll es ist, sich freiwillig zu melden. Aber er beschließt, darauf nichts mehr zu erwidern. Jetzt hat das ganze Land verstanden, dass er sich freiwillig melden wird!
Stattdessen spricht er lieber darüber, wie sehr sein Leben sich verändert hat und wie viel ihm doch fehlen würde, wenn er nicht gewonnen hätte.
"Natürlich würde es das! Gar nicht auszumahlen, wie langweilig dein Leben dann wäre!", erwähnt Caesar. Finnick hat den Eindruck, als ob er den Wink verstanden hat. Aber sicher glaubt auch er, dass die Kapitoler sowas nicht verstehen.  
"Oh ja, allerdings! Kaum vorstellbar, was ich heute machen würde."
"Und wir wollen es uns auch gar nicht vorstellen!"

Finnick plaudert weiterhin darüber, wie schön das Kapitol doch ist und wie sehr ihm die Mode gefällt, als Caesar  kurz lächelt. "Da kann ich dir nur zustimmen. Auch wenn mein Modegeschmack bekanntlich recht missraten ist."
Finnick seufzt auffällig laut. "Oh, nein. Wie kommst denn darauf? Ich finde deinen Anzug sehr passend gewählt! Er sieht gut zu der Frisur aus und ich weiß, dass mir alle zustimmen werden."
Wieder zwinkert er in die Kamera und sieht Caesar lächelnd an. Dieser lacht und bedankt sich.
"Mein modisches Bewusstsein gleich dem eines Fischs, der jedoch auch sehr schöne Schuppen haben kann. Aber selbst ich merke, wenn jemand besonders umwerfend aussieht."
Okay, diese Frage kann Finnick sich nicht verkneifen. Je mehr sie über das Äußere sprechen, desto besser. Egal, wie lächerlich er sich dabei fühlt... es bringt Sponsoren! "Und... was hältst du dann von meinem Aussehen heute Morgen? Konnte ich den Erwartungen Stand halten?"

Nach Finnicks Versuch, möglichst viele Sponsoren anzulocken, hat er das Gefühl, auch Caesar beeindrucken zu können. Er kann sich vorstellen, dass der Moderator weitaus schlimmere Gäste hier sitzen hatte und noch haben wird. Abgesehen davon, ist Caesar von allen Kapitolern noch am besten. Seine Fragen sind zwar unangenehm, aber nicht unmöglich zu beantworten. Er reitet einen wenigstens nicht in die Scheiße, wenn er weiß, dass ein Sieger ganz anders vom Kapitol denkt.
Und Finnick versucht, es ihm leicht zu machen, indem er schön brav den treuen Karriero spielt und sagt, dass er gewinnen kann.
"Ja, das sehe ich genauso. Natürlich kann man jetzt noch keinen Gewinner küren, aber du stehst auf jeden Fall jetzt schon bei den Favoriten, das kann ich dir versichern."

Diesmal lächelt Finnick ehrlich. Na bitte... die Leute lassen sich immer noch sehr leicht um den Finger wickeln. Vor allem verbitterte Kapitoldamen, mit zu viel Geld und einem Ehemann, der sich schlecht um sie kümmert. Das sind ihm doch die liebsten, wenn er ein Tribut sein muss.
"Wow, vielen Dank, Caesar. Es ist eine unglaubliche Ehre, die Menschen im Kapitol stolz machen zu können."

"Die Herzen der Frauen liegen dir zu Füßen - wie fühlst du dich da?", fragt Caesar.
Es war so verdammt klar, dass sowas kommt! Aber naja... immer noch besser, als wenn er gefragt hätte, ob es eine bestimme Dame an seiner Seite gibt. Finnick hofft inständig, dass diese Frage nicht mehr kommt.
Aber jetzt bleibt er so charmant wie eh und je und zuckt nur leicht mit den Schultern. "Ich fühle mich natürlich wahnsinnig geehrt. Ich tue einiges dafür, so auszusehen, und deshalb erfüllt es mit jedes mal mit Stolz, wenn jemand es bemerkt. Schließlich ist es nicht leicht, mit dem grandiosen Aussehen von euch Kapitolern mithalten zu können."
Oh mein Gott... also wäre er jetzt Zuhause gewesen und hätte das im Fernsehen gehört, hätte er sich lachend auf den Boden geworfen und sich für die Person im Fernsehen geschämt. Aber man kann gar nicht dick genug auftragen. Die Leute sind zu blöd und viel zu stolz, um übertrieben Sarkasmus heraus zu hören.

"Hast du noch Zeit für ein paar Fragen oder musst du so langsam los?"
Caesar sieht ihn neugierig an, in seinem Blick bittet er ihn, noch etwas länger dazu bleiben.
Oh man... Finnick will schon sagen, dass er jetzt sofort los muss, aber dann kommt ihm der Gedanke, dass er gerade dabei ist, für seine Arena vorzuarbeiten. Es gibt keine bessere Möglichkeit um Sponsoren anzulocken und sich bei den Kapitolern beliebt zu machen. Durch dieses Interview hat er hoffentlich einen Vorteil gegenüber den anderen Siegern. Also was soll´s.
"Weißt du, eigentlich habe ich noch einen Termin, aber sie werden es sicher verstehen, wenn ich zu spät komme. Ich liebe es, in deiner Show zu sein. Also bleibe ich noch ein wenig. Du hast ja sicher noch mehr Fragen."
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Mo 16 Jun - 17:02:56

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:45 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


"Oh, nein. Wie kommst denn darauf? Ich finde deinen Anzug sehr passend gewählt! Er sieht gut zu der Frisur aus und ich weiß, dass mir alle zustimmen werden", widerspricht Finnick, als ich von meinem schrecklichen Modebewusst erzähle.
"Vielen Dank, aber ich glaube, die Lobhymne dafür gebührt meinem Stylisten", lache ich. "Mein modisches Bewusstsein gleich dem eines Fischs, der jedoch auch sehr schöne Schuppen haben kann. Aber selbst ich merke, wenn jemand besonders umwerfend aussieht", füge ich hinzu. Finnick lächelt verschmitzt, als er die nächste Frage stellt. "Und... was hältst du dann von meinem Aussehen heute Morgen?"
"Ist das eine Ernst gemeinte Frage?", lache ich, aber keineswegs böse. "Du bist die männliche Variante von Emmy Whisper!" Damit hätte ich ihm ein größeres Kompliment nicht machen können. "Deine Kleidung steht dir wirklich ausgesprochen gut!"
"Konnte ich den Erwartungen Stand halten?", setzt er noch einen drauf und Forme mit dem Daumen und Zeigefinger ein "o", während die anderen sich gekrümmt abspreizen. "Du übertriffst immer alle Erwartungen!", beteuere ich. "Die hübschen Damen fallen bei deinem Anblick haufenweise in Ohnmacht und warten nur darauf, von dir aufgefangen zu werden", zwinkere ich. Übertreiben, ohne die Wahrheit aus den Augen zu verlieren - das ist wunderbar! Ich habe ehrlich Angst, dass Elvira meine Worte gleich beweisen möchte. In ihren Augen liegt eine solche Sehnsucht, dass es einen rührt.

"Wow, vielen Dank, Caesar. Es ist eine unglaubliche Ehre, die Menschen im Kapitol stolz machen zu können." Mir gefällt diese ausgelassene Stimmung zwischen uns sehr gut. Finnick lächelt gut gelaunt und hat die passenden Antworten auf meine Fragen.
"Das hören wir gerne!", versichere ich ihm und klopfe ihm auf die Schulter.

Als ich ihn nach den Frauen, die ihn anhimmeln, frage, zuckt er nur elegant mit den Schultern und lächelt charmant. "Ich fühle mich natürlich wahnsinnig geehrt. Ich tue einiges dafür, so auszusehen, und deshalb erfüllt es mit jedes mal mit Stolz, wenn jemand es bemerkt. Schließlich ist es nicht leicht, mit dem grandiosen Aussehen von euch Kapitolern mithalten zu können."
Habe ich da Sarkasmus herausgehört? Wie auch immer, es tut nichts zur Sache. Die Reaktion ist der Schlüssel zur Interpretation. Ich überspiele das, indem ich lache und in die Kamera spreche. "Habt ihr das gehört? Wäre es nicht schön, wenn das der Wahrheit entspräche und wir alle Finnick Odairs wären?" Ich wende mich wieder zu Finnick und ziehe meine Mundwinkel in die Höhe. "Was ist dein Geheimnis? Willst du uns nicht verraten, wie du es schaffst, so jung und unverschämt gut auszusehen?"

Gespannt sehe ich Finnick an. Ich möchte noch nicht, dass er geht und er enttäuscht mich nicht. "Weißt du, eigentlich habe ich noch einen Termin, aber sie werden es sicher verstehen, wenn ich zu spät komme", erwidert er keck und ich muss automatisch lachen. "Wenn nicht, dann ruf mich an und ich komm vorbei", zwinkere ich.
"Ich liebe es, in deiner Show zu sein. Also bleibe ich noch ein wenig", sagt er und es hört sich ehrlich an. "Und ich liebe es, dich hier zu haben", antworte ich genauso ehrlich.
"Du hast ja sicher noch mehr Fragen", lächelt Finnick und nicke heftig. "Auf jeden Fall! Man kann gar nicht genug Fragen stellen!"

„Okay, dann lass uns mal zu den Spielen zurück kommen. Welchen deiner möglichen Mittribute schätzt du als gefährlich ein und warum?“ Das ist die Art von Frage, die wir alle beantwortet haben wollen. Wir gieren danach. Nach wenigen Tagen überschlagen sich die Leute doch schon mit den wildesten Vermutungen und ausgedachten Statistiken. Und das ist gut so, wenn ich an das Gespräch mit Präsident Snow gestern zurück denke.

Mir schwirren noch ein paar andere Fragen in diese Richtung durch den Kopf, aber die meisten davon wären jetzt noch zu früh zu stellen. Das hier wird immerhin nicht das letzte Interview sein. Also picke ich mir eine andere der Fragen heraus. Eine, bei der jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist.
„Wie wirst du die Zeit bis zu den Spielen verbringen? Hast du irgendetwas besonderes vor, falls dein Sieg doch scheitert?“ Das ist wirklich eine Frage, die mich neugierig macht.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Di 17 Jun - 14:39:03

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:50 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


"Ist das eine Ernst gemeinte Frage?", fragt Caesar, als Finnick ihn nach seiner Meinung zu seinem Aussehen fragt.  
Der Sieger lächelt daraufhin. "Natürlich ist sie das."
"Du bist die männliche Variante von Emmy Whisper! Deine Kleidung steht dir wirklich ausgesprochen gut! Du übertriffst immer alle Erwartungen! Die hübschen Damen fallen bei deinem Anblick haufenweise in Ohnmacht und warten nur darauf, von dir aufgefangen zu werden", sagt Caesar und zwinkert ihm zu.
Finnick winkt ab und versucht, so bescheiden wie möglich zu wirken. "Ach Caesar, ich fühle mich wahnsinnig geehrt! Vielen Dank für deine Meinung."
Zwar hört Finnick öfters Komplimente, als ihm lieb ist, aber in dieser Situation kann es nicht schaden, so dick wie möglich aufzutragen. Je mehr reiche Frauen er beeindrucken kann, desto besser.

Deshalb schmeichelt er den Kapitolern noch mehr, als er sagt, dass er mit ihrem wahnsinnig guten Aussehen Stand halten will.
"Habt ihr das gehört?, fragt Caesar begeistert, "Wäre es nicht schön, wenn das der Wahrheit entspräche und wir alle Finnick Odairs wären?"
Der Sieger lacht daraufhin nur in die Kamera und legt leicht den Kopf zur Seite. Am besten, er wirkt ganz ruhig und gelassen.
"Was ist dein Geheimnis? Willst du uns nicht verraten, wie du es schaffst, so jung und unverschämt gut auszusehen?"
"Oh, das ist leicht", sagt Finnick locker, obwohl er nur eine ausgedachte Antwort geben kann. Er kann ja schlecht sagen, dass es die Gene seiner Eltern waren, die ihn so haben aussehen lassen.
"Das Geheimnis ist Fisch. Wer viel Fisch isst, bleibt gesund und fit. Dann noch ein wenig Sport dazu und schon sieht man gut aus."
Blödsinn... alles Blödsinn. Aber wahrscheinlich glauben ihm das die meisten und er kann sich vorstellen, dass jetzt ganz viele Frauen anfangen werden, haufenweise Fisch zu essen. Naja, schlecht ist das auf keinen Fall. Das kurbelt die Geschäfte in Distrikt vier an.

„Okay, dann lass uns mal zu den Spielen zurück kommen. Welchen deiner möglichen Mittribute schätzt du als gefährlich ein und warum?"
Finick seufzt laut und nickt dann mit dem Kopf. Diese Frage kann er wenigstens ehrlich beantworten. "Das ist schwer zu beantworten. Es gibt so wahnsinnig viele Sieger, die sehr erfahren und gefährlich sind. Aber natürlich habe ich großen Respekt vor den Tributen aus den vorderen Distrikten. Brutus Cunningham zum Beispiel, oder Gloss und Cahmere Ashton. Aber natürlich sind auch die Tribute aus den anderen Distrikten nicht zu unterschätzen. Beispielsweise Adrian Rumlow oder Johanna Mason. Und das waren nur einige von sehr vielen Namen. Es gibt so viele Sieger, die wirklich gute Chancen habe, aber ich bin mal so frei und zähle mich zu den gefährlichen Tributen dazu. Ich hoffe, dass niemand den Fehler macht, mich zu unterschätzen. Das haben Einige damals bei meinen Spielen schon gemacht und sie haben es böse bereut."

„Wie wirst du die Zeit bis zu den Spielen verbringen? Hast du irgendetwas besonderes vor, falls dein Sieg doch scheitert?“
"Nun ja, ich werde die Zeit in meinem Heimatdistrikt mit meiner Familie verbringen und viel am Meer schwimmen gehen. Und natürlich werde ich das Kapitol noch ab und zu besuchen. Aber mehr Pläne habe ich noch nicht, nein. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ich genug zu tun haben werde, sobald ich gewonnen habe."
Schön siegessicher und ehrgeizig. Das kommt bei den Sponsoren gut an. Außerdem kann er schlecht sagen, dass er für die Spiele trainieren wird. So weit er weiß, ist es ganz offiziell verboten, dafür zu trainieren. Und selbst wenn jeder weiß, dass sich keiner dran hält, muss er es nicht provozieren.
Das Interview hat für Finnick nur nochmal den Zweck, Sponsoren zu sammeln und sich beliebt zu machen. Anscheinend macht er das auch ganz gut.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Di 17 Jun - 19:20:06

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:50 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

Finnick lehnt mein Kompliment ab, bedankt sich aber. "Ach Caesar, ich fühle mich wahnsinnig geehrt! Vielen Dank für deine Meinung."
"Sei doch nicht immer so bescheiden!", lache ich. "Du kannst es ruhig sagen: 'Ich bin der bestaussehendste Mann Panems!' Los mach es!", fordere ich ihn auf.

Ich beuge mich nach vorne und warte gespannt, was der Grund für Finnicks gutem Aussehen ist. "Oh, das ist leicht", verrät Finnick uns. "Das Geheimnis ist Fisch. Wer viel Fisch isst, bleibt gesund und fit. Dann noch ein wenig Sport dazu und schon sieht man gut aus."
Ich muss aus tiefster Seele lachen. "Wunderbar!", bringe ich hervor. "Vieleicht sollte ich wirklich mehr Fisch essen", sage ich, als ich mich wieder beruhigt habe. "Habt ihr alle gehört? Das Geheimnis ist gelüftet. Los, los", ich klatsche in die Hände, "jetzt wissen wir, was wir machen müssen." Ich lache wieder und schaue Finnick amüsiert an. "Hast du noch ein paar Tipps?", versuche ich herauszufinden.

Dann frage ich ihn nach Mittribute, die ihm gefährlich werden könnten. "Das ist schwer zu beantworten", gibt er zu und setzt wieder zum Reden an. "Es gibt so wahnsinnig viele Sieger, die sehr erfahren und gefährlich sind. Aber natürlich habe ich großen Respekt vor den Tributen aus den vorderen Distrikten. Brutus Cunningham zum Beispiel, oder Gloss und Cashmere Ashton."
"Oh ja, vor allem Brutus kann sehr gefährlich werden", lächele ich. "Die vorderen Distrikte zeigen immer sehr viel Geschick im Umgang mit Waffen."
"Aber natürlich sind auch die Tribute aus den anderen Distrikten nicht zu unterschätzen", erinnert Finnick mich.
"Natürlich, natürlich! Nenn mir doch ein paar Tribute, die du als bedrohlich einschätzt", bitte ich ihn.
"Beispielsweise Adrian Rumlow oder Johanna Mason. Und das waren nur einige von sehr vielen Namen", antwortet er, ohne lange zu überlegen. "Es gibt so viele Sieger, die wirklich gute Chancen haben, aber ich bin mal so frei und zähle mich zu den gefährlichen Tributen dazu."
"Selbstverständlich gehörst du dazu! Dein Talent ist immerhin nicht zu bestreiten", versichere ich ihm sofort. "Willst du deinen zukünftigen Mittributen noch etwas sagen?"
"Ich hoffe, dass niemand den Fehler macht, mich zu unterschätzen", sagt er ohne große Umscheife. "Das haben Einige damals bei meinen Spielen schon gemacht und sie haben es böse bereut."
Ich nicke. "Ich erinnere mich", kommentiere ich seine Aussage und schwebe in Erinnerungen.
"Nach all den Jahren, was ist dein Lieblingmoment in der Arena? Mal abgesehen von deinem Sieg", werfe ich ein, noch immer mit den Gedanken bei seinen Spielen.

"Nun ja, ich werde die Zeit in meinem Heimatdistrikt mit meiner Familie verbringen und viel am Meer schwimmen gehen", erzählt Finnick von seinen Plänen bis zu den Spielen. "Und natürlich werde ich das Kapitol noch ab und zu besuchen", fügt er selbstsicher hinzu und lächelt zuversichtlich. "Aber mehr Pläne habe ich noch nicht, nein. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ich genug zu tun haben werde, sobald ich gewonnen habe." Als er dann lächelt, sehe ich ihn schon als Sieger. Aber das kann ich schlecht sagen. In diesem Moment jedoch ist der Gedanke extrem präsent.
"Das wirst du sicherlich. Es gäbe viele Leute, die traurig wären, wenn es nicht so wäre!" Mich eingeschlossen, wie ich gestehen muss. Aber ich verdränge den Gedanken schnell wieder. Er verflüchtigt sich von ganz alleine. Warum Sorgen machen, wenn man das größte Ereignis aller Zeiten vor sich sieht?
"Gibt es eine Person, der du deinen vielleichtigen Sieg widmen möchtest?", möchte ich lächelnd wissen.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Mi 18 Jun - 15:37:16

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:50 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


"Sei doch nicht immer so bescheiden!", sagt Caesar, als Finnick sich für sein Kompliment bedankt. "Du kannst es ruhig sagen: 'Ich bin der bestaussehendste Mann Panems!' Los mach es!", fordert er ihn auf.
Diesmal muss Finnick wirklich lachen. Ein bisschen Arroganz hat noch keinem geschadet, wenn er das Kapitol beeindrucken möchte.
"Nun Caesar, ich schätze, wenn du mich zu etwas aufforderst, wäre es dumm, das nicht zu tun", sagt der junge Sieger, "also: Ich bin der bestaussehendste Mann Panems! Bist du jetzt zufrieden?"
Er lacht nochmal und bleibt schön locker und lässig. Ein bisschen witzig ist das ja schon. Caesar ist total gut gelaunt und macht gerne Späße. Außerdem kann Finnick hierbei nichts falsch machen.

Als Caesar die Zuschauer dazu auffordert, mehr Fisch zu kaufen, nickt Finnick zustimmend in seine Richtung. Na bitte... geht doch! Auch Caesar weiß, wie leicht es ist, diese Leute zu manipulieren. Hoffentlich werden sich die Fischer in Distrikt vier kaum noch vor Aufträgen retten können. Wenn sie diese Aufträge erfüllen, versteht sich.
"Hast du noch ein paar Tipps?", fragt Caesar weiterhin.
Finnick nickt. Am besten, er sagt einfach etwas, dass sich gut und gesund anhört. "Ja, habe ich. Es ist wichtig, viel Wasser zu trinken. Das hält die Haut jung und glatt. Außerdem hilft auch der Aufenthalt in der Natur, frische Luft ist sehr wichtig. Viel Schlaf hilft auch sehr und natürlich schadet es nicht, ein paar gute Stylisten zu haben."
Er lacht und nickt in Richtung der Kamera. Für diese Kapitoler kommt sowieso schon alles zu spät, aber trotzdem hat er das Gefühl, dass er sich sehr professionell anhört.

Nachdem Finnick die Frage nach den gefährlichen Gegner beantwortet hat, stellt Caesar ihm die nächste Frage bezüglich der Arena."Nach all den Jahren, was ist dein Lieblingmoment in der Arena? Mal abgesehen von deinem Sieg?"
Wow, das ist wirklich leicht. Er braucht noch nicht mal lügen. "Mein schönster Moment war der, als ich dieses besondere Sponsorengeschenk erhielt. Du weißt schon, der Dreizack. Ohne dieses großzügige Geschenk würde ich jetzt nicht hier sitzen. Es hat mir zu meinem Sieg verholfen. Ich war damals mehr als glücklich, als ich es erhielt. Und jetzt habe ich nochmal die Möglichkeit, mich dafür zu bedanken. Es ist nur ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig es ist, unterstützt zu werden. Also vielen Dank für alle großartigen Geschenke, die ich damals erhielt."
Dieser Dank ist sogar ehrlich gemeint. Er verabscheut zwar die Kapitoler und die Spiele, aber ohne seine Sponsoren hätte Finnick vielleicht nicht gewonnen, das weiß er.

"Gibt es eine Person, der du deinen vielleichtigen Sieg widmen möchtest?", ist die nächste Frage.
Tja... Annie kann er jetzt schlecht erwähnen. Aber das ist nicht schlimm. Er hat schließlich noch eine andere Idee.
"Ja, die gibt es tatsächlich. Ich möchte meinen baldigen Sieg meiner ehemaligen - und hoffentlich auch zukünftigen - Mentorin Mags widmen. Sie ist wie eine Mutter wie mich und ich bin stolz auf das, was sie aus mir gemacht hat. Ohne sie würde ich mit Sicherheit auch nicht hier sitzen. Also danke, Mags."
Er lächelt breit und entschlossen in die Kameras und nickt dankbar. Hoffentlich kommt auch das bei den Kapitolern gut an, aber er wüsste nicht, warum nicht. Jeder kennt Mags und jeder weiß, dass sie ihm viel bedeutet. Außerdem ist es sicher nicht schlecht, einer alten Dame für ihre Hilfe zu danken.
Es ist jedenfalls besser, als seiner Geliebten zu danken und damit zu offenbaren, dass er sehr vergeben ist. Denn damit würde er sicherlich viele weibliche Sponsoren verlieren und das wäre das Gegenteil von dem, was er hier erreichen will.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Fr 20 Jun - 23:49:25

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
10:50 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"Nun Caesar, ich schätze, wenn du mich zu etwas aufforderst, wäre es dumm, das nicht zu tun. Also: Ich bin der bestaussehendste Mann Panems! Bist du jetzt zufrieden?", lacht Finnick und ich stimme in sein Lachen mit ein.
"Und ob ich das bin!", antworte ich ihm. "Einen kleinen Applaus für den bestausehendsten Mann Panems bitte!", fordere ich das umstehende Live-Publikum auf und sie gehorchen mir. Ich zwinkere Finnick zufrieden zu.

Ich frage Finnick nach weiteren Tipps und er rückt gehorsam damit heraus. "Es ist wichtig, viel Wasser zu trinken. Das hält die Haut jung und glatt. Außerdem hilft auch der Aufenthalt in der Natur, frische Luft ist sehr wichtig", sagt Finnick selbstbewusst.
"Gut zu wissen! Viel Wasser gilt bekannterweise als gesund, aber ich wusste nicht, was viel frische Luft alles anstellen kann!", muss ich lachen. "Noch ein letzter Tipp?"
"Viel Schlaf hilft auch sehr und natürlich schadet es nicht, ein paar gute Stylisten zu haben", nickt er lachend und ich muss grinsen. Oh, ohne meinen Stylisten wäre ich aufgeschmissen!
"Danke für deine tollen Tipps, Finnick!", bedanke ich mich im Namen aller.

Im Studio ist es still, weil alle Finnicks Worten lauschen. "Mein schönster Moment war der, als ich dieses besondere Sponsorengeschenk erhielt. Du weißt schon, der Dreizack."
"Das war das wahrscheinlich tauerste Sponsorengeschenk aller Zeiten!", werfe ich ein. "Und sehr beeindruckend dazu."
"Ohne dieses großzügige Geschenk würde ich jetzt nicht hier sitzen. Es hat mir zu meinem Sieg verholfen. Ich war damals mehr als glücklich, als ich es erhielt. Und jetzt habe ich nochmal die Möglichkeit, mich dafür zu bedanken. Es ist nur ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig es ist, unterstützt zu werden. Also vielen Dank für alle großartigen Geschenke, die ich damals erhielt." Der Saal bricht im Applaus aus. Wir sind alle gerührt.
"Wir haben dir gerne zum Sieg verholfen!", antworte ich und lächele ihn an.

Aber noch gerührter bin ich, als er von Mags erzählt. "Ich möchte meinen baldigen Sieg meiner ehemaligen - und hoffentlich auch zukünftigen - Mentorin Mags widmen. Sie ist wie eine Mutter für mich und ich bin stolz auf das, was sie aus mir gemacht hat. Ohne sie würde ich mit Sicherheit auch nicht hier sitzen. Also danke, Mags." Sein breites Lächeln raubt den Damen den Verstand und ich sehe ein paar weinen.
"Mags ist wirklich ein wunderbarer Mensch. Sie hat ein sehr großes Herz", nicke ich ihm zu. "Sie ist bestimmt stolz auf dich." Ich unterstreiche meine Worte mit einem warmen Lächeln.

"Was würdest du sagen, macht Mags so besonders?", möchte ich nun wissen. "Sie ist wahrhaft ein wunderbarer Mensch", wiederhole ich lächelnd.
"Gibt es etwas, was du ihr wünschst?"
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Sa 21 Jun - 11:29:05

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


"Einen kleinen Applaus für den bestaussehendsten Mann Panems bitte!", fordert Caesar auf und das Publikum gehorcht sofort und applaudiert dem Sieger lauthals.
Finnick lächelt bescheiden und erwidert Caesars Zwinkern. Die beiden wissen einfach, wie sie das Publikum begeistern können. Ja, Finnick ist sich sicher, dass er mit Caesars Hilfe zusätzlich Sponsoren anlocken wird. Das wird ihm eine große Hilfe sein, wenn er erstmal in der Arena ist.  

"Mags ist wirklich ein wunderbarer Mensch. Sie hat ein sehr großes Herz", sagt Caesar, "Sie ist bestimmt stolz auf dich."
Finnicks Lächeln wird breiter, wenn er an Mags denkt. Das Thema gefällt ihm sehr gut. Es kann nicht nur ehrlich antworten, sondern damit auch die Zuschauer beeindrucken. Er redet gerne über Mags und es macht ihm auch nichts aus, allen zu sagen, wie viel sie ihm bedeutet.
"Das hoffe ich sehr. Ich wäre wahnsinnig froh darüber, sie stolz gemacht zu haben."

"Was würdest du sagen, macht Mags so besonders?", fragt Caesar nun.
"Das ist einfach", meint Finnick, "sie ist so wahnsinnig liebevoll zu jedem Menschen auf diese Planeten, ob sie ihn nun kennt oder nicht. Und wie du schon sagtest, hat sie ein sehr großes Herz. Sie denkt erst an andere, dann an sich. Und sie hat mich aufgezogen, als wäre ich ihr eigener Sohn, bevor sie mich richtig kennen gelernt hat. Es gibt keinen Menschen, der so großzügig und rücksichtsvoll ist, wie sie."
"Sie ist wahrhaft ein wunderbarer Mensch", stimmt Caesar lächelnd zu. "Gibt es etwas, was du ihr wünschst?"

Finnick nickt. "Ja, ich wünsche ihr alles Glück dieser Welt. Ich hoffe, dass sie in ihrem Leben noch ganz viel Freude und Liebe erfahren wird. Sie hat es verdient, glücklich zu sein! In jeder Sekunde ihres Lebens."
Erst nachdem Finnick zu Ende gesprochen hat, blickt er in die Kameras und in das Publikum. Sie sind so furchtbar still und hängen an seinen Lippen. Er weiß, dass er sie berührt hat und bei den Frauen hoffentlich das Muttergefühl geweckt hat. Einige sitzen mit Taschentüchern da und wischen sich die Tränen von den Augen. Die Kapitoler sind immer gleich so theatralisch... Aber schlecht ist das nicht. So ist es leichter, sich bei ihnen beliebt zu machen.

Finnick bemüht sich um einen traurigen und nachdenklichen Blick, bevor er wieder zu Caesar sieht. Hoffentlich wird er die nächsten Fragen auch so gut und einfach beantworten können.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Sa 21 Jun - 13:39:15

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"Das ist einfach", meint Finnick, als ich ihn nach Besonderheiten von Mags frage, "sie ist so wahnsinnig liebevoll zu jedem Menschen auf diesen Planeten, ob sie ihn nun kennt oder nicht. Und wie du schon sagtest, hat sie ein sehr großes Herz. Sie denkt erst an andere, dann an sich. Und sie hat mich aufgezogen, als wäre ich ihr eigener Sohn, bevor sie mich richtig kennen gelernt hat. Es gibt keinen Menschen, der so großzügig und rücksichtsvoll ist, wie sie."
"Sie ist wahrhaft ein wunderbarer Mensch", stimme ich lächelnd zu. "Gibt es etwas, was du ihr wünschst?"

Finnick nickt. "Ja, ich wünsche ihr alles Glück dieser Welt. Ich hoffe, dass sie in ihrem Leben noch ganz viel Freude und Liebe erfahren wird. Sie hat es verdient, glücklich zu sein! In jeder Sekunde ihres Lebens."
„Das hast du sehr schön gesagt“, spreche ich ruhig. Auch im Raum ist es still geworden und ich muss beim Anblick des Publikums leise lächeln.
„Was gibt es auch schöneres als einen Menschen zu haben, dem man vollkommen vertraut?“ Es ist eine rhetorische Frage, mit der jeder etwas anfangen kann.

„Schau dir mal die ganzen Damen im Saal an, du machst sie mit deiner Ehrlichkeit und deinem Charme noch ganz schwach“, gehe ich auf das ein, was sich vor unseren Augen abspielt und mir kommt eine Frage in den Sinn. „Was war das schönste Geschenk, was dir eine Dame je gemacht hat?“

„Wenn du dir etwas aussuchen könntest, was würdest du gerne haben?“, frage ich weiter.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Sa 21 Jun - 17:11:24

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


„Schau dir mal die ganzen Damen im Saal an, du machst sie mit deiner Ehrlichkeit und deinem Charme noch ganz schwach“, sagt Caesar.
Finnick lacht kurz und schaut zum Publikum, wo sich Caesars Aussage mehr als bestätigt. "Danke Caesar, das ist mir eine große Ehre, sie beeindrucken zu können."
Was soll er auch sonst sagen? Bis jetzt hat es ganz gut funktioniert, solche Wörter wie Ehre oder Stolz möglichst oft zu benutzen. Genau das wollen diese naiven Kapitoler doch hören.

„Was war das schönste Geschenk, was dir eine Dame je gemacht hat?“, fragt Caesar neugierig.
Finnick atmet laut aus. Scheiße... das ist echt schwer. Sein erster Gedanke bei dieser Frage gilt natürlich Annie, aber er verdrängt das Bild von ihr schnell und ruft sich die anderen Kapitoldamen in Erinnerung. Was war denn das beste Geschenk? Hmm, er könnte jetzt einfach lügen und etwas erfinden, aber stattdessen versucht er sich an das beste Geschenk zu erinnern, was er von Annie erhalten hat. Sie schenken sich jedes Jahr etwas zum Geburtstag oder an bestimmten Feiertagen, aber was das Schönste ist... da muss er kurz überlegen.
Trotzdem dauert es nicht lange, bis ihm was einfällt.
"Ich glaube, das schönste Geschenk, das mir je gemacht wurde, war ein selbst gemachtes Muschelarmband, auf der ein Dreizack und der Buchstabe "F" eingraviert sind. Ich trage es sehr oft, aber jetzt habe ich es leider nicht dabei, weil es nicht ganz zu meinem Anzug passt."
Kurz fragt er sich, ob das wohl zu auffällig wirkt. Schließlich würde keine Kapitoldame der Welt ein Armband aus Muscheln basteln. Aber da niemand weiß, von wem das Geschenk, ist das auch egal. Notfalls lügt er halt.
Das ist immer noch besser, als würde er etwas nennen, das von einer Kapitoldame stammt, denn diese würde sich dann wie etwas Besonderes fühlen. Und abgesehen davon, sind Annies Geschenke immer die besten. Allein schon deshalb, weil sie nicht aus irgendeinem Kapitolladen gekauft worden sind.

„Wenn du dir etwas aussuchen könntest, was würdest du gerne haben?“, fragt Caesar weiter.
Also diesmal kann Finnick ruhig den Karriero in sich rauslassen. Das ist vielleicht besser, als wieder etwas kitschiges zu nennen. Er ist die ganze Zeit schon so kitschig.
"Ich würde ganz gerne einen neuen Speer haben. In meiner Freizeit mache ich ja ganz viel Sport und Speere werfen ist ein Hobby von mir. Natürlich nach dem Umgang mit dem Dreizack, aber da habe ich noch einige Exemplare Zuhause. Speere allerdings sind in Distrikt 4 schon schwerer aufzutreiben."
Er wählt seine Wortwahl ganz direkt, um nicht den Eindruck zu erwecken, er würde für die Spiele trainieren. Auch wenn das jeder weiß, aber trotzdem.

Finnick schaut wieder ins Publikum und blickt in erstaunte und lächelnde Gesichter. Sie kaufen ihm sowohl die Nummer des unschuldigen romantischen Sunnyboys als auch die Karrieronummer ab. Wie leichtgläubig die doch sind.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Sa 21 Jun - 18:11:16

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

Als ich Finnick nach dem schönsten Geschenk einer Dame frage, muss er erst einmal nachdenken. Er stößt halblaut Luft aus, findet dann aber recht schnell eine Antwort.
"Ich glaube, das schönste Geschenk, das mir je gemacht wurde, war ein selbst gemachtes Muschelarmband, auf der ein Dreizack und der Buchstabe "F" eingraviert sind", erzählt er mit einem kleinen Lächeln. Sofort bildet sich eine Vorstellung in meinen Gedanken, aber ich weiß nicht, ob es dem Original tatsächlich gleicht.
"Ich würde es ja nur zu gerne sehen! Es muss sehr schön sein", sage ich wahrheitsgemäß.
"Ich trage es sehr oft, aber jetzt habe ich es leider nicht dabei, weil es nicht ganz zu meinem Anzug passt", erwidert Finnick entschuldigend.
"Dann kann man es ja auch mal weg lassen", lache ich. "Hat Mags es für dich gemacht? Die wenigstens hier verbringen ihre Zeit damit, Armbänder selbst herzustellen", füge ich hinzu.

„Wenn du dir etwas aussuchen könntest, was würdest du gerne haben?“, frage ich interessiert weiter.
"Ich würde ganz gerne einen neuen Speer haben", verrät Finnick und offenbart wieder seinen inneren Karriero, der hinter dem Charmeur schlummert.
"Wieso ausgerechnet ein Speer? Wird dir der Dreizack zu langweilig?", lache ich neckend.
"In meiner Freizeit mache ich ja ganz viel Sport und Speere werfen ist ein Hobby von mir. Natürlich nach dem Umgang mit dem Dreizack, aber da habe ich noch einige Exemplare Zuhause. Speere allerdings sind in Distrikt 4 schon schwerer aufzutreiben", erläutert er und ich rufe aus: "Das ergibt Sinn! Immerhin hat man nicht nur ein Hobby."
"Und weißt du was?" Wieder eine rhetorische Frage. "Wir können deinen Wunsch sogar in Erfüllung gehen lassen. Wie fändest du das, wenn ich du dir einen Speer aussuchen könntest? Ich übernehme natürlich alle Kosten!", ergänze ich schnell. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich einen Gast beschenke und genug Geld habe ich ja. "Um unseres Guten Willens wegen. Außerdem kann ich doch nicht ohne Entschädigung zulassen, dass du zu spät zu einem Termin kommst", sage ich lächelnd. Ich bin ganz begeistert von meiner Idee und strahle über beide Ohren. "Wenn du dieses Angebot abschlägst, werde ich ganz sauer und das willst du doch nicht erleben, oder?", zwinkere ich ihm zu. "Aber niemanden damit verletzen!", ermahne ich ihn lachend und das Publikum stimmt mit ein.

Plötzlich fällt mir etwas ein und ich schlage mir spielerisch auf den Oberschenkel.
"Sag mal, Finnick, bist du mal auf Leute gestoßen, die dich auf den Tod nicht ausstehen können?" Meine Laune ist so gut, dass mein Kapitolakzent viel deutlicher zu hören ist als sonst. Normalerweise achte ich darauf, dass meine Stimme nicht zu hoch klingt. Ich weiß, wie abschreckend das auf die Distriktler wirkt und ich will ihnen so wenig Unterschiede zwischen uns zeigen wie möglich. "Ich hab mal ein Bild von einer Finnick Odair-Voodoo-Puppe gesehen. Also mich hat das sehr erschreckt. Ich würde so ein Bild von mir nur ungern sehen!", lache ich und als mir klar wird, dass es tatsächlich abschreckend klingt, füge ich hinzu: "Das war bestimmt ein Neider!", wobei meine Betonung auf "bestimmt" liegt und der enthusiastische Ton nicht verloren geht.

Weil ich gerade so gut drin bin, stelle ich auch schon die nächste Frage: "Du warst schon so oft hier und hast schon sehr viele Leute getroffen. Fällt dir da eine witzige Geschichte ein? Eine, die uns alle zum Lachen bringt?" Meine Augen leuchten. Ich liebe lustige Geschichten!
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am So 22 Jun - 17:48:25

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
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Nachdem Finnick dem Moderator von seinem schönsten Geschenk erzählt, will Caesar natürlich wissen, von wem es kommt.
"Hat Mags es für dich gemacht? Die wenigstens hier verbringen ihre Zeit damit, Armbänder selbst herzustellen"
Finnick könnte diese Vorlage jetzt nutzen und diese Frage einfach bejahen, aber ein bisschen Abwechslung tut sicher auch gut. Und außerdem macht ihm die Antwort, die er gerade im Kopf hat, auch sympathisch.
"Das stimmt, Caesar. Aber dieses Geschenk hat mir meine Schwester gemacht. Ich liebe selbstgemachte Geschenke, die von Herzen kommen. Es ist toll, wenn man sieht, dass hinter einem Geschenk sehr viel Mühe steckt."

"Und weißt du was?", fragt Caesar, während Finnick eine Augenbraue noch oben zieht. Er fragt immer noch, ob es richtig war zu behaupten, er wünscht sich einen neuen Speer. Aber Casear geht darauf sofort ein.
"Wir können deinen Wunsch sogar in Erfüllung gehen lassen. Wie fändest du das, wenn ich du dir einen Speer aussuchen könntest? Ich übernehme natürlich alle Kosten!"
Nach dieser Aussage, muss Finnick kurz lachen. Aber um höflich zu bleiben, nimmt er nicht sofort an.
"Danke, das ist sehr großzügig, aber ich kann es nicht annehmen. Und warum solltet ihr mir ein Geschenk machen? Ich habe doch nicht Geburtstag."
Auf diese Aussage hin, erntet er ein paar Lacher aus dem Publikum, die er mit einem Zwinkern erwidert.

"Um unseres Guten Willens wegen", antwortet Caesar. "Außerdem kann ich doch nicht ohne Entschädigung zulassen, dass du zu spät zu einem Termin kommst. Wenn du dieses Angebot abschlägst, werde ich ganz sauer und das willst du doch nicht erleben, oder?"
Caesar zwinkert ihm lächelnd zu und Finnick nickt begeistert. Dann lässt er sich halt darauf ein. "Nein, das will ich wirklich nicht. Deshalb nehme ich das Angebot an, danke. Ich freue mich schon drauf."
"Aber niemanden damit verletzen!", ergänzt Caesar, woraufhin das Publikum wieder in Gelächter ausbricht.
"Natürlich nicht. Du kennst mich doch", sagt Finnick und zwinkert Caesar zu.
Wer hätte gedacht, dass bei der ganzen Sache noch so viel für Finnick rausspringen kann? Ein neuer Speer... warum nicht?

Doch auf einmal klopft sich Caesra auf den Oberschenkel und sieht Finnick neugierig an. Was kommt denn jetzt für eine Frage?
"Sag mal, Finnick, bist du mal auf Leute gestoßen, die dich auf den Tod nicht ausstehen können?"
Anstatt wie bei den meisten Fragen zu lächeln, guckt der Sieger ihn ganz verwirrt an. Mit sowas hat er nicht gerechnet. "Die mich nicht ausstehen können?", fragt Finnick rein rhetorisch nach, "um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, nein. Wie kommst du denn darauf, Caesar?"
"Ich hab mal ein Bild von einer Finnick Odair-Voodoo-Puppe gesehen. Also mich hat das sehr erschreckt. Ich würde so ein Bild von mir nur ungern sehen!", lacht er.
Finnick stimmt einfach in das Lachen mit ein, obwohl es schon ziemlich schräg und auch ein bisschen gruselig ist.
"Ja, das glaube ich. Es hört sich sehr merkwürdig an. Aber ich kann es mir leider nicht erklären."
"Das war bestimmt ein Neider!" , sagt Caesar entschlossen und rettet damit die Situation. Ja, darauf kann Finnick aufbauen.
"Das denke ich auch. Denn ich bemühe mich immer, zu jedem sehr freundlich zu sein. Besonders zu Kapitolern."
Er zwinkert ins Publikum und lacht.

Caesar stellt daraufhin die nächste Frage. "Du warst schon so oft hier und hast schon sehr viele Leute getroffen. Fällt dir da eine witzige Geschichte ein? Eine, die uns alle zum Lachen bringt?"
Innerlich seufzt Finnick sehr laut. Erst muss er Snow zum Lachen bringen und jetzt das Kapitol. Was ist nur los mit denen? Bieten die Hungerspiele nicht genug Stoff zum Lachen?
Naja, ein war Gutes hat das Ganze zumindest. Das Kapitol lacht so ziemlich über alles. Also ruft sich Finnick irgendeine Situation ins Gedächtnis, die man unter Umständen als lustig bezeichnen könnte.

"Ja, da gab es tatsächlich mal was. Einmal, als ich durch die Straßen des Kapitols spazierte, kam mir ein kleines Mädchen entgegen und bat mich um ein Autogramm. Ich habe ihr diesen Gefallen natürlich getan und auf ein kleines Heftchen unterschrieben. Und als ich es ihr zurückreichte, sah sie mich glücklich an und wollte noch ein Foto mit mir machen. Ich stellte mich neben sie und wir beauftragten einen Passanten, um das Foto zu machen. Als wir fertig waren, verabschiedete ich mich von ihr und kaum laufe ich ein paar Meter, stolpere ich auch schon über einen Bordstein und lande auf den Boden. Das Mädchen hat lauthals gelacht und dann noch ein Foto von mir gemacht, indem ich sehr verwirrt gucke. Das war echt peinlich."
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Mo 23 Jun - 20:55:16

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

"Das stimmt, Caesar“, meint Finnick auf mein Kommentar bezüglich des selbst gemachten Armbands. “Aber dieses Geschenk hat mir meine Schwester gemacht. Ich liebe selbstgemachte Geschenke, die von Herzen kommen. Es ist toll, wenn man sieht, dass hinter einem Geschenk sehr viel Mühe steckt."
„So hab ich das ja noch nie gesehen“, lache ich. „Was für ein süßer Gedanke! Aber natürlich ist es immer schön, Geschenke von Leuten zu bekommen, die einen viel bedeuten."

Und weil ich mich dazu zähle, möchte ich Finnick gleich seinen Wunsch in Erfüllung gehen lassen. Er soll seinen Speer bekommen und seinen Sport ausleben – natürlich nicht an Menschen. Nachdem er es erst einmal höflich ablehnen will, nimmt er es am Ende dann doch an. Das erfreut mich sehr und ich strahle übers ganze Gesicht. Finnick soll sich doch immerhin wohl fühlen!
„Du kennst mich doch", zwinkert er und ich strahle, wenn geht, noch mehr.
„Wie wahr!“, stimme ich ihm überschwänglich zu.

Als ich auf die Voodoo-Puppe zu sprechen komme, scheint Finnick in bisschen verwirrt. Zugegeben so zusammenhanglos, wie das kam, ist es ein wenig unverständlich. Aber die Situation klärt sich schnell, ohne dass es jemanden schadet.
"Das war bestimmt ein Neider!" , sage ich und Finnick erwidert: "Das denke ich auch. Denn ich bemühe mich immer, zu jedem sehr freundlich zu sein. Besonders zu Kapitolern." Wie zur Bestätigung zwinkert er dem Publikum zu und lacht. Wir stimmen alle in sein Lachen ein.
„Wir schätzen deine Bemühungen, Finnick“, berichte ich ihm mache eine beschwichtigende Geste mit der Hand.

Ich frage Finnick nach einer witzigen Geschichte und ihm fällt auch fast sofort eine ein.
"Ja, da gab es tatsächlich mal was“, verrät er uns. “Einmal, als ich durch die Straßen des Kapitols spazierte, kam mir ein kleines Mädchen entgegen und bat mich um ein Autogramm.“
„Und wie hast du reagiert?“, frage ich ihn, um aus dem Monolog ein Spaßgespräch entstehen zu lassen.
„Ich habe ihr diesen Gefallen natürlich getan und auf ein kleines Heftchen unterschrieben“, lächelt Finnick. Anders hätte ich es auch nicht erwartet. “Und als ich es ihr zurückreichte, sah sie mich glücklich an und wollte noch ein Foto mit mir machen.“
„Weiter?“, unterbreche ich ihm mit einem gespannten Lächeln.
„Ich stellte mich neben sie und wir beauftragten einen Passanten, um das Foto zu machen.“ Wo ist denn nun der witzige Punkt? Ich muss über meine Ungeduld leicht lachen. “Als wir fertig waren, verabschiedete ich mich von ihr und kaum laufe ich ein paar Meter, stolpere ich auch schon über einen Bordstein und lande auf den Boden.“ Ich breche in lautes Lachen aus. “Das Mädchen hat lauthals gelacht und dann noch ein Foto von mir gemacht, indem ich sehr verwirrt gucke.“ Ich muss noch mehr lachen, bis er noch hinzufügt: “Das war echt peinlich."
Ich versuche mein Lachen unter Kontrolle zu bringen, aber ich gluckse noch viel zu lange vor mich hin. Genauso wie das Publikum.
„Tut mir Leid, Finnick“, entschuldige ich mich, immer noch halb lachend. „Das muss dir nicht unangenehm sein. Jeden passieren mal peinliche Sachen, aber genau über die kann man am besten Lachen!“, erkläre ich und zeige meine weißen Zähnen. Naja, entweder darüber oder über meine guten Witze. Meine Zähne blitzen wortwörtlich auf. Ich liebe diese Zahnpasta, denkt ein kleiner Teil meines Gehirn, aber ich bin gedanklich noch immer beim Thema.

„Einmal habe ich in der Eile eine zu große Hose geschnappt – wie auch immer die in meinem Schrank gelandet ist! - und als ich dann nach Feierabend zu einer Verabredung gehen wollte, bin ich über mein Hosenbein gestolpert und fast in Hundekot gelandet. Man, war das peinlich! Aber das Geheimnis daran ist: Man muss einfach lachen! Das Leben ist so viel lustiger, wenn man über sich selbst lachen kann!“ Geschickt habe ich von seiner Peinlichkeit abgelenkt. Falls ihm das Geschehnis immer noch unangenehm sein sollte, so hat es jetzt jeder vergessen. Das Publikum lacht schon längst mit mir über mein Ungeschick. Aber wenn es ihm die Geschichte wirklich nicht behagt, hätte er sie wiederum gar nicht erst erzählen müssen. In meiner Show soll sich immerhin niemand unwohl fühlen!
Ich wende mich gezielt an die Kamera. „Wenn irgendjemand eine peinliche Geschichte mit uns teilen möchte, kann sie gerne an peinlich@caesarflickerman.panem schicken. Die lustigsten werden in meiner Show verkündet, weil jeder ein Lachen verdient hat.“ Ich baue mein Motto mit ein. Der Text war auch nicht spontan, sondern eingeübt. Die Aktion hatte ich schon seit geraumer Zeit vor und jetzt komme ich endlich dazu, sie zu verwirklichen.
Spätestens jetzt müsste Finnick ganz unbekümmert sein, was sein Image angeht. Wir kennen ihn doch und es fehlt ihm nicht an Gleichgewicht. Er hat Talent und Gerissenheit längst bewiesen und daran hat sich nichts geändert.
Falls er sich je um sein Image gesorgt hat.

„Jetzt haben wir aber genug gelacht!“, sage ich und weiß schon, was jetzt kommt.
„Man kann nie genug lachen!“, ruft das Publikum.
„Ja!“, rufe ich euphorisch zurück. „Ihr habt es nicht verlernt! Ha ha ha!“
„Finnick wird nach der Werbepause leider nicht mehr da sein.“ Ich wende mich an Finnick, während das Publikum vereinzelt traurige „Ohh“ macht. Für so etwas liebe ich das Kapitol einfach. „Es war sehr schön, wieder mit dir wieder zu reden. Wie immer hat es mich sehr erfreut.“
„Bis zum nächsten Mal, Finnick Odair!“ An die Kamera gewandt erinnere ich noch einmal: „Und vergesst nicht, gleich wieder einzuschalten.“ Unter tosenden Applaus werden die Kameras abgeschaltet und die Menschen erheben sich langsam.

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:08 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

Ich führe Finnick hinter die Bühne, um mich noch einmal richtig von ihm verabschieden zu können.
„Wie schon gesagt, es war sehr schön, dich wieder gesehen zu haben“, strahle ich. „Wann musst du wieder zurück nach 4?“

„Ich kann dich noch mit Elvira einen Speer kaufen gehen lassen, wenn du später von deinem Termin zurück kommst.“ Wie als hätte sie nur darauf gewartet, kommt Elvira herbeigeeilt. Sie hält das Klemmbrett immer noch in der Hand und wirft Finnick schmachtende Blicke zu. Ich überlege es mir anders. „Ich kann dir auch einen anderen Assistenten zur Seite stellen. Oder“, kommt mir wieder eine neue Idee, „ich könnte dir den Speer einfach nach 4 schicken lassen, wenn dir das zu stressig wird. Ich kann dir einen Katalog mitgeben und du gibst mir später noch Bescheid. Eine einfache Nachricht reicht.“ Ich lächele ihn an und lasse ihn die freie Entscheidung.

Elvira sieht ihn immer noch träumerisch an. Sie ist eigentlich recht schön, aber leicht gestrickt. Sie trägt kleine, bunte Federn statt Augenbrauen und hat leuchtend grüne Kontaktlinsen. Ihre Haut ist leicht karamellfarben gebräunt. Ihre Haare besitzen ein gedecktes, aber kräftiges rot und sie hat heute einen stylischen, grünen Businessanzug an. Jedenfalls glaube ich, dass er stylisch ist.
Sie ist ein lieber Mensch. Keiner dieser hinterhältigen. Sie genießt mein Vertrauen, da sie viel zu naiv ist, um sich gegen jemanden zu stellen. Ich lächele sie lieb an, was sie natürlich nicht bemerkt. Ach, wie sie Finnick süß und hoffnungslos anhimmelt, das muss ich einfach amüsant finden.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Di 24 Jun - 12:11:16

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:00 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


„So hab ich das ja noch nie gesehen“, sagt Caesar, als Finnick ihm erzählt, dass er selbstgemachte Geschenke liebt, in denen Mühe dahinter steckt. „Was für ein süßer Gedanke! Aber natürlich ist es immer schön, Geschenke von Leuten zu bekommen, die einen viel bedeuten."
Da kann er ihm nur zustimmen. "Das ist wahr. Es ist ein wirklich schönes Gefühl."

„Tut mir Leid, Finnick“, sagt Caesar lachend, als er ihm seine lustige Geschichte erzählt. „Das muss dir nicht unangenehm sein. Jeden passieren mal peinliche Sachen, aber genau über die kann man am besten Lachen!“
"Das kann ich bestätigen", sagt Finnick und stimmt in das Lachen mit ein. Es macht ihm nichts aus, über sich selbst zu lachen.
Und Caesar offenbar auch nicht, denn jetzt erzählt er dem Publikum eine Geschichte, in der er eine zu große Hose anhatte und über die Hosenbeine stolperte. Die Zuschauer fallen in schallendes Gelächter. Offenbar hat schon jeder Finnicks Geschichte vergessen.

Und dann wendet der Moderator sich nochmal ans Publikum. „Wenn irgendjemand eine peinliche Geschichte mit uns teilen möchte, kann sie gerne an peinlich@caesarflickerman.panem schicken. Die lustigsten werden in meiner Show verkündet, weil jeder ein Lachen verdient hat.“
Finnick muss kurz schmunzeln. Er fragt sich, ob ihm tatsächlich jemand etwas schickt. Aber es ist nicht unwahrscheinlich. Die Menschen im Kapitol haben bestimmt nichts besseres zu tun.

„Jetzt haben wir aber genug gelacht!“, sagt Caesar, und als ob es eingeübt wäre, ruft das Publikum: „Man kann nie genug lachen!“
Finnick schüttelt lachend den Kopf. "Das stimmt!"
„Ja! Ihr habt es nicht verlernt! Ha ha ha!“, ruft Caesar. „Finnick wird nach der Werbepause leider nicht mehr da sein.“
Der Moderator sieht ihn an, während Finnick versucht, ein wenig enttäuscht zu gucken, um mit den "Ohh"-Rufen im Publikum mithalten zu können. Aber insgeheim freut er sich, dass es endlich vorbei ist.
„Es war sehr schön, wieder mit dir wieder zu reden. Wie immer hat es mich sehr erfreut.“
"Da kann ich nur zustimmen, Caesar. Ich danke dir vielmals für die Einaldung."
„Bis zum nächsten Mal, Finnick Odair!“, ruft er laut und wendet sich wieder an die Kameras: „Und vergesst nicht, gleich wieder einzuschalten.“
Das Publikum klatscht, pfeift und ruft laut. Finnick nickt ihnen zu und winkt zum Abschied, bevor er von der Bühne verschwindet.


15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:08 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

„Wie schon gesagt, es war sehr schön, dich wieder gesehen zu haben“, sagt Caesar.
Finnick lächelt. Auch hinter der Kamera ist Caesar ihm noch sympathisch. "Das Gleiche gilt für dich. Es war wirklich nicht schlecht."
„Wann musst du wieder zurück nach 4?“
"Ich habe heute Abend noch ein Treffen, aber morgen werde ich wieder abreisen können", antwortet Finnick.
Er kann es kaum erwarten!

Dann schlägt Caesar vor, mit einer gewissen Elvira den Speer kaufen zu gehen. Sofort rückt eine Assistentin mit einem Klemmbrett an. Ach die. Finnick ist aufgefallen, dass sie ihn schon die ganze Zeit anschmachtet wie ein kleines Schulmädchen. Er kommt sich vor, wie so ein Kunstgemälde, das man ausgiebig betrachtet. Der Blick von ihr gefällt ihm nicht. Ganz und gar nicht. Es wirkt so, als würde sie ihn mit den Augen ausziehen.
„Ich kann dir auch einen anderen Assistenten zur Seite stellen", meint Caesar. Ob er wohl gemerkt hat, dass sie ihm unangenehm ist?
"Oder ich könnte dir den Speer einfach nach 4 schicken lassen, wenn dir das zu stressig wird. Ich kann dir einen Katalog mitgeben und du gibst mir später noch Bescheid. Eine einfache Nachricht reicht.“
Sofort nickt Finnick entschlossen. "Ja, das wäre mir lieber. Ich habe heute noch so viel zu tun und diese Entscheidung treffe ich lieber in aller Ruhe."
Er glaubt zu sehen, wie diese Assistentin einen enttäuschten Gesichtsausdruck auflegt. Aber das ist ihm egal. Für sie wäre es besser, wenn sie sich einen Kapitoler angelt.
Abgesehen davon ist er mehr als vergeben. Und er dankt dem Himmel, dass Annie ihn nicht so anschmachtend ansieht, wie diese Frau. Nein, wenn Annie jetzt hier wäre würde sie ihn dafür anschreien, dass er sich freiwillig melden wird. Und das wäre ihm viel lieber, als wenn das dafür gefeiert wird.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Di 24 Jun - 18:04:48

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:08 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman

„Wie schon gesagt, es war sehr schön, dich wieder gesehen zu haben“, sage ich und lächele ihn ehrlich an. Nicht so groß wie auf der Bühne, sondern ein kleines, nicht weniger erfreutes Lächeln. Finnick lächelt zurück.
"Das Gleiche gilt für dich. Es war wirklich nicht schlecht", erwidert er und bei seinem letzten Satz gewinnt mein Lächeln dann doch wieder an Breite.
"Ich habe heute Abend noch ein Treffen, aber morgen werde ich wieder abreisen können", antwortet Finnick, als ich ihn nach seiner Heimfahrt frage.
"Die Heimat ist das schönste", schmunzele ich. "Noch ein Grund mehr für mich, diesen Ort hier zu lieben."

Finnick kann frei entscheiden, wie er an den Speer kommt und er entscheidet sich für den Katalog.
"Ja, das wäre mir lieber. Ich habe heute noch so viel zu tun und diese Entscheidung treffe ich lieber in aller Ruhe", sagt er dankbar.
"Natürlich. Nimm dir ruhig die Zeit, die du brauchst. Er wird dir dann schnellstmöglich zugeschickt", versichere ich ihm und schinde noch ein wenig Zeit, indem ich Elvira noch einmal kurz betrachte. Sie scheint enttäuscht über seine Entscheidung. Ich lege ihr eine Hand um die Schultern.
"Elvira hier macht ihren Job richtig gut", lächele ich und sie bekommt große Augen. Sie wird immerhin nicht jeden Tag gelobt, vor allem nicht vor Finnick Odair. Heute war sie vielleicht ein wenig abgelenkt, aber das kann sie sich leisten. Sie ist eine fleißige Assistentin.
Mein Kollege, der bei meinem Vorschlag vorhin schon losgeeilt ist, kommt nun wieder und gibt mir den Katalog.
"Dank dir, Dion", bedanke ich mich kurz bei ihm und wende mich jetzt wieder Finnick zu. Ich lasse Elvira los und reiche Finnick den Katalog. "Ich hoffe, da ist etwas bei, was dir gefällt", zwinkere ich.
Und dann umarme ich ihn zum Abschied. "Wir sehen uns hoffentlich bald wieder!"
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Finnick Odair am Mi 25 Jun - 12:27:22

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:10 Uhr
Finnick Odair und Caesar Flickerman


"Natürlich. Nimm dir ruhig die Zeit, die du brauchst. Er wird dir dann schnellstmöglich zugeschickt", sagt Caesar, als Finnick sich wünscht, dass der Katalog ihm zugeschickt wird. Er wird sich zwar mit Sicherheit nicht ausgiebig umschauen, sondern einfach den erstbesten nehmen, aber er kann zumindest so tun, als wäre es eine schwierige Entscheidung.
"Vielen Dank. Ich freue mich schon drauf."

Caesars Blick huscht kurz zu seiner Assistentin, die immer noch ein wenig enttäuscht wirkt. "Elvira hier macht ihren Job richtig gut", sagt er lächelnd.
Finnick muss das Grinsen einfach erwidern. Wenn sie ihn schon nicht begleiten darf, kann er ihr wenigstens ein Kompliment machen. Sie wirkt einfach so verloren und vollkommen naiv. "Das habe ich auch schon bemerkt. Weiter so, Elvira. Vielleicht wirst du eines Tages befördert."
Er zwinkert Caesar kurz zu und hofft insgeheim, dass er in ihr keine falschen Hoffnungen geweckt hat. Sowohl wegen dem Job, als auch wegen ihm selbst.

In dem Moment kommt ein anderer Assistent vorbei und reicht Caesar den Katalog. Dieser bedankt sich und gibt die Zeitschrift an Finnick weiter. "Danke sehr."
"Ich hoffe, da ist etwas bei, was dir gefällt", sagt der Moderator.
Finnick nickt. "Ich bin sicher, ich werde das Richtige finden."
Caesar nickt ebenfalls und umarmt den jungen Sieger. Finnick lächelt und erwidert die kurze Umarmung.
"Wir sehen uns hoffentlich bald wieder!"
"Das hoffe ich doch. Und bis dahin: Lasst es euch gut gehen."

Den letzten Teil hat er sogar ehrlich gemeint, aber auf das baldige Wiedersehen kann er eigentlich verzichten. Nicht wegen Caesar oder seinen Leuten, sondern wegen dem Kapitol. Er hofft, dass er bis zu den Hungerspielen  nicht mehr hier her reisen wird. Aber leider befürchtet er das Gegenteil.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Mo 14 Jul - 18:55:39

15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
11:45 Uhr
Caesar Flickerman
Nachdem Finnick gegangen war, filme ich noch den Rest der Show und dann ist es so weit, mich wieder anderen Dingen zu widmen. Heute morgen hab ich spitz gekriegt, dass unerlaubter Weise Bildmaterial aus Distrikt 3 im Fernsehen gezeigt wurde. Das wird jemanden den Job kosten.
Als ich denjenigen ausfindig gemacht habe, kommt meine furiose Seite zur Schau. Ich schreie den Schuldigen Harry Donald lautstark an, sodass man es durch Wände hört, und kündige ihn anschließend fristlos. Dieser Stümper! Ich hatte ausdrückliche Befehle erteilt, aber er musste das Bildmaterial unbedingt verkaufen! Normalerweise versuche ich zu meinen Angestellten immer nett zu sein, aber manchmal muss ich den Leuten einfach ihre Position zeigen. Dieser Trottel hat indirekt einen Befehl von Präsident Snow missachtet und kann froh sein, kein Avox geworden zu sein!
Danach lasse ich ein paar der Reporter eintreten und lege ihnen noch einmal ans Herz, auf ihr Auftreten zu achten. Ich glaube, ich muss mich mal dafür einsetzen, dass wir die Aufnahmebedingungen ein wenig verschärfen. Vor allem die Reporter, die nach 1 gereist sind, kriegen was von mir zu hören. Denken sich einfach, man könne aus dem Palastkerker ausbrechen. Wir brauchen hier Leute mit Grips! Mit einer kräftigen Verwarnung schicke ich sie davon.
Wenn ich nicht ab und an ein wenig autoritärer auftrete, nehmen mich die Leute irgendwann nicht mehr Ernst. Und da der Kontrast zwischen meinem sonstigen Auftreten so enorm ist, zeigt es zum Glück auch seine Wirkung.


15. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
18:40 Uhr
Caesar Flickerman
Nachdem ich noch meinen üblichen Aufgaben nachgegangen bin, sitze ich schließlich ruhig in meinem Büro  und gönne mir fünf Minuten Pause. Dieses ganze Theater heute morgen hat mich echt geschafft, deshalb fahre ich mir resigniert übers Gesicht. Ich hasse es Leute zu feuern. Es ist ermüdend und bringt schlechte Laune. Jeder weiß, dass ich schlechte Laune nicht mag und es mich unerträglich macht.
Donald hat tatsächlich angefangen zu weinen und sich verteidigt. Mir egal, ob seine Familie finanzielle Probleme hat und er das Gelb brauchte; es war ein ausdrücklicher Befehl. Soll er nicht so viel Geld aus dem Fenster schmeißen!
Ich seufze und schüttele den Kopf. Harry Donald hat seine Arbeit nie besonders sorgfältig gemacht und das hat er nun davon. Wenn er etwas Aufheiterung braucht, soll er sich meine Shows ansehen, auch wenn er sie demnächst wahrscheinlich erst einmal meiden wird.
Ich verscheuche die Gedanken an Donald und überprüfe das weitere Bildmaterial aus den Distrikten, das heute noch eingetroffen ist. Es ist weniger geworden, die meisten Reporter ziehen sich schon zurück, und wenig Auffälliges ist dabei.
Erst bei Distrikt 9 halte ich inne, als sich mir ein ernüchterndes Bild bietet. Was machen die denn da?! Entsetzt starre ich auf den Bildschirm. Die Sieger haben eine Feurparty und demütigen den Reporter zutiefst.
Zusätzlich zeigen ersten Aufnahmen, die wir aus 10 bekommen, einen Reporter, der versucht Stiff Ford zu interviewen. Der Sieger prügelt daraufhin ganz plötzlich auf ihn ein. Meine Augen weiten sich geschockt und ich schaue die Szene noch einmal. Ich pausiere die Aufnahme und und schüttele den Kopf. Das hebt meine Laune auch nicht. Was machen sie nur? Ich schaue betrübt auf das Bild. Warte – das ist nicht vor Stiffs Haus! Ganz deutlich sehen ich einen anderen Namen auf der Klingel – Heddon. Hat Jade Heddon auch was damit zu tun? Nein, sie ist in keiner der Szenen zu sehen. Aber ich muss die Prügelei, wie die Szenerie in 9 weiter leiten. Wieder so eine unerfreuliche Nachricht. Was ist in letzter Zeit nur los mit meinen Siegern? Unwillkürlich sorge ich mich und schüttele den Kopf. Ich schätze, ich verstehe die meisten von ihnen dann doch nicht so gut, wie ich immer dachte. Und diese Erkenntnis erschüttert mich zutiefst.
Kurz und knapp teile ich dem Präsident die Sachinformationen mit und mache mich dann auf den Weg nach Hause.
Heute war ein langer Tag.
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Caesar Flickerman am Sa 19 Jul - 15:51:50

16. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:15 Uhr
Brutus Cunningham, Caesar Flickerman (& Aurora Stonem)
Vor etwa eineinhalb Stunden habe ich Aurora losgeschickt, um Brutus Cunningham zu überzeugen, ins Studio zu kommen. Bis jetzt sind sie nicht zurück, was mich äußerst beunruhigt.
Brutus hat ihr doch nichts getan, oder? Der Gedanke lässt mich kurz erstarren. Nein, Brutus würde einen Kapitoler nie was antun, es sei denn, es zeigt sich, dass die Person ein Verräter ist. Und ich bin mir mehr als nur sicher, dass Aurora ihr Vaterland nie verraten würde. Ich wähle die Leute in meiner näheren Umgebung mit Bedacht. Diejenigen, mit denen ich täglich arbeite, die müssen es sich verdienen und mich überzeugen.
„Alles okay, Caesar?“, fragt mein Mitarbeiter Dion vorsichtig. An dem Tag, nachdem ich mein „strenges Ich“ zeige, sind die meisten Kollegen immer relativ zurückhaltend, was ich belächele. Und auch jetzt stiehlt sich mir ein nervöses Lächeln auf meine Lippen.
„Alles Bestens!“ Ich unterdrücke ein sorgenvolles Seufzen und richte meine Aufmerksamkeit auf den Mann mir gegenüber.
„Falls Brutus nicht erscheinen sollte, müssen wir die ersten uns zugesendeten peinlichen Geschichten ins Programm aufnehmen. Sind die soweit fertig?“, frage ich ihn. Ich hab unserem eigentlichen Programm gestern Abend noch abgesagt, konnte Brutus aber nicht erreichen. Als mir eingefallen ist, dass er beim Präsidenten ist, habe ich es sofort sein lassen. Es war zwar schon spät, aber wer weiß, was Brutus gestern noch vorhatte? Meine Hoffnung liegt in Aurora und ich weiß, dass sie nicht nur reizend, sondern auch sehr überzeugend sein kann.
„Wir haben kaum Geschichten erhalten“, reißt mich Dion aus meinen Gedanken.
„Was?“, erwidere ich und vergesse alle Tugenden. Ich starre ihn entsetzt an.
„Irgendwer muss wohl den Anfang machen“, sagt er unbekümmert. „Die Leute wollen erst einmal die peinlichen Geschichten der anderen wissen und entscheiden sich dann, ob sie ihre auch teilen wollen.“
Ich schlage die Hände um den Kopf und stoße einen halb verzweifelten Laut aus.
„Was soll ich denn jetzt machen?!“ Ich atme tief durch und mein Lachen findet seinen gewohnten Platz. „Dann improvisiere ich eben! Mir fällt doch immer was ein!“
Mein Optimismus ist zurück gekehrt und wird darin unterstützt, dass ich plötzlich zwei Gestalten wahrnehme, die sich uns nähern.
„Aurora hat es geschafft!“, entfährt es mir. „Mein Goldmädchen!“
In diesem Moment könnte ich sie küssen, so erleichtert bin ich! Mein Strahlen ist um einiges heller als vor ein paar Minuten noch und die Welt ist wieder in ihren Fugen.
Ich umarme Aurora dankbar, als die beiden bei uns angekommen sind und bedanke mich überschwänglich bei beiden. Ich weiß schon, warum sie meine persönliche Assistentin ist, auf sie ist Verlass!
Währenddessen strahle ich jedoch die ganze Zeit Brutus an und schenke Aurora nur kurz ein dankbares Lächeln. Ich werde nicht den Fehler machen und Brutus vernachlässigen!
„Brutus! Was freut es mich, dich wieder zu sehen! Es fühlt sich schon so lange her an!“ Ich klopfe ihm freundschaftlich auf die Schulter und versuche mich von seiner Große, seinen Muskeln und seiner Autorität nicht allzu sehr beeindrucken zu lassen. Ich hoffe, er reagiert darauf ganz normal und nimmt es mir nicht böse.

„Falls du willst, kannst du noch kurz in die Maske hüpfen, es geht gleich los“, biete ich ihm an. Auf keinen Fall will ich ihm einen Befehl erteilen, er soll nichts in den falschen Mund bekommen. Wenn er nicht will, soll er nicht das Gefühl haben, ich würde ihn zwingen wollen!

16. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:30 Uhr
Brutus Cunningham, Caesar Flickerman
3, 2, 1 – Live!
„Guten Morgen und herzlichen Willkommen zu meiner täglichen Morgenshow!“, grüße ich mein Publikum. „Auch heute sitze ich nicht alleine. Einen kräftigen Applaus für Brutus Cunningham bitte, den bislang erfolgreichesten Sieger in der Geschichte der Hungerspiele!“
Wie nicht anders zu erwarten, tobt das Publikum und die Kameras schwenken auf Brutus.
Ich lehne mich etwas in meinem Sessel zurück und warte, bis das Klatschen abebbt, dann beginne ich mit dem Small-Talk.
„Das Publikum liebt dich noch immer, Brutus!“, lache ich. „Ist es nicht immer wieder schön im Kapitol zu sein?“

„Was hast du bisher schon unternommen? Hast du noch irgendwelche Pläne, bis du wieder zurück nach 2 musst?“

„Lass uns endlich zum interessanten Thema kommen; die Hungerspiele. Wie stehst du zu unserem diesjährigen Jubel-Jubiläum?“ Da ich sein Interview mit den Reportern gesehen habe, weiß ich, dass seine Antwort mich nicht enttäuschen wird.
Hach, ist es schön, ihn hier zu haben!
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Re: Caesar's Aufnahmestudio

Beitrag von Brutus Cunningham (n.a.) am Mo 21 Jul - 19:39:26

16. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:15 Uhr
Brutus Cunningham, Caesar Flickerman (& Aurora Stonem)

Mit Miss Stonem an meiner Seite mache ich mich auf dem Weg zu Caesars Interviewstudio. Die letzte Stunde war ganz nett mit ihr und schlecht hat sich das junge Ding nicht angestellt. Ich werde definitiv nochmal auf sie zu sprechen kommen nach meinem Sieg.
Als wir in das Interviewstudio eintreten, erwartet uns bereits ein strahlender Caesar. Er hat doch nicht geglaubt, ich würde das Interview absagen? Bisher hat mich Caesar immer sehr gut in unseren Interviews dargestellt und mich nicht mit  langweiligen Fragen überrascht.
Interessiert schaue ich mir an, wie sich Caesar auf Miss Stonem stürzt und sie regelrecht zerdrückt. Währenddessen sucht er immer wieder Augenkontakt zu mir und strahlt mich weiterhin überglücklich an.
„Brutus! Was freut es mich, dich wieder zu sehen! Es fühlt sich schon so lange her an!“ , sagt Caesar und klopft mir kurz auf meine Schulter. Immer wieder wandert sein leicht unruhiger Blick auf meine Oberarmmuskeln. Auch wenn er keinen Grund zur Panik hat, gefällt es mir, wie er bei meiner Anwesenheit nervös wird.  
„So alt bin ich seit unserem letzten Interview nicht geworden“, lache ich laut und schaue kurz zu Miss Stonem. „Ich bin immer noch topfit.“
„Falls du willst, kannst du noch kurz in die Maske hüpfen, es geht gleich los“ , wechselt Caesar schnell das Thema.
„Ich glaube nicht, dass ich das nötig habe. Ich sehe auch ohne Puder gut aus", erwidere ich und wende mich Miss Stonem zu.
„Es war mir eine Ehre Sie kennenzulernen", flüstere ich ihr zu und gebe ihr einen Kuss auf der Wange. „Wir sollten das bei Gelegenheit wiederholen. Meine Türen stehen immer für Sie offen."
Mit einem letzten Augenzwinkern zu der Dame folge ich Caesar ins Studio.



16. Juli im Jahr der 75. Hungerspiele
9:30 Uhr
Brutus Cunningham, Caesar Flickerman

Während Caesar noch gepudert wird, setze ich mich bereits auf meinem Sessel und schaue mir die Fernsehleute genauer an. Manche wirken nervös, manche erstarrt und eine Dame zwinkert mir zu. Natürlich zwinkere ich zurück und schenke ihr ein charmantes Lächeln.
Mit einem großen Lächeln im Gesicht setzt sich Caesar neben mir, gerade rechtzeitig für den Showbeginn.

„Guten Morgen und herzlichen Willkommen zu meiner täglichen Morgenshow!“ , ruft er laut aus, während die Menge regelrecht ausflippt. Ich lehne mich ein wenig in meinem Sessel zurück.   „Auch heute sitze ich nicht alleine. Einen kräftigen Applaus für Brutus Cunningham bitte, den bislang erfolgreichsten Sieger in der Geschichte der Hungerspiele!“
Bei dem letzten Satz wird mein Grinsen automatisch breiter. „Nicht nur bislang, Caesar", rufe ich laut. "Auch weiterhin werde ich es sein."

Nachdem das Klatschen abebbt, wendet sich Caesar wieder mir zu.
„Das Publikum liebt dich noch immer, Brutus. Ist es nicht immer wieder schön im Kapitol zu sein?“
„Ich freue mich immer wieder im Kapitol zu sein, um den Bewohnern einen Besuch abzustatten", lache ich und zwinkere dem Publikum - und besonders der Kamerafrau - zu.
„Was hast du bisher schon unternommen?" , spricht Caesar weiter.
„Ach, Caesar", seufze ich. "Als bekannter Sieger wird man zu vielen Terminen und Veranstaltungen eingeladen. Diese aufzuzählen würde bereits die Sendezeit sprengen", sage ich und mache es mir auf dem Sessel noch gemütlicher.

„Hast du noch irgendwelche Pläne, bis du wieder zurück nach 2 musst?“ , fragt er.
Ich überlege kurz einen Moment. „Ich wollte eigentlich diese Nacht ins Nightfever gehen, aber wie ich gehört habe, wurde es geschlossen. Da werde ich mir wohl einen neuen Club aussuchen müssen", sage ich und schaue Caesar eindringlich an. „Hast du einen Vorschlag, Caesar? Als angesehener Kapitolbewohner kannst du mich da am besten beraten."

„Lass uns endlich zum interessanten Thema kommen; die Hungerspiele. Wie stehst du zu unserem diesjährigen Jubel-Jubiläum?“
Ich lache laut auf. „Eine wunderbare Idee des Präsidenten", erläutere ich. „Endlich wird der Sieger der Sieger auserkoren. Gleich zwei Mal ergibt sich die Chance für mich, meinen Distrikt würdig zu vertreten.“
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